Visualisierung wie ein begrünter Florianipark aussehen könnte, mit vielen Bäumen und Blumenbeeten

Jahrhundert-
Chance
Zweierlinie

Die Zweierlinie ist einer der bekanntesten Straßenzüge Wiens. Die Baustellen von U2 und U5 geben uns jetzt die einmalige Möglichkeit hier völlig neu zu gestalten. Diese Jahrhundertchance müssen wir nützen!

Wir haben die Zweierlinie neu geplant: Aus einer grauen, bis zu siebenspurigen Asphaltpiste soll eine Prachtstraße gemacht werden.

Graue Realität – Grüne Vision

Visualisierung die zeigt, wie ein begrünter Florianipark aussehen könnte, mit vielen Bäumen und Blumenbeeten
Foto der Landesgerichtsstraße mit der U-Bahn -Baustelle

Ein neuer grüner Boulevard: Entlang der Zweierlinie könnten mehr Bäume stehen als im gesamten 8. Bezirk.

Bisher gehörten 54 Prozent der Flächen zwischen Landesgerichtsstraße und Karlsplatz den Autos. Die jetzige U-Bahnbaustelle zeigt deutlich, dass auf der Zweierlinie zwei Autospuren völlig ausreichen. 

Das schafft Platz für großzügige Baumpflanzungen, breite Radwege und viel Platz zum Flanieren und Picknicken. 358 zusätzliche großkronige Bäume und insgesamt 8.000 Quadratmeter neue Grünfläche kühlen den notorischen Hitzepol im Sommer spürbar ab.

Zwei baulich getrennte Radwege verbessern die Radinfrastruktur. Baumalleen entlang der Zweierlinie sowie auch in den Quergassen, Grünstreifen und zeitgemäße Oberflächengestaltung werten den Raum zusätzlich auf.

Judith Pühringer, Martin Fabisch, Peter Kraus und Kilian Stark bei der Präsentation der Studie

„Bäumen wir uns gemeinsam gegen das alte Denken auf und nutzen wir diese Jahrhundertchance!“

Porträt Peter Kraus Zitat
Peter Kraus, Parteivorsitzender

Ja, es geht!

Die Reduktion der Fahrbahnen durch die U-Bahnbaustelle führt uns bereits jetzt eindrucksvoll vor Augen: Ja, es geht! Niemand vermisst den täglichen Stau. Niemand vermisst den Gestank. Und niemand wird die glühende Sommerhitze auf der „alten“ Zweierlinie vermissen. 

Ein Blick in die Studie von bauchplan – so sieht moderne Stadtplanung aus!

gesamte Studie downloaden

„Grün fehlt, sowohl an der Zweierlinie als auch in der Stadtregierung! Unsere Vision zeigt, wie klimafitte und sozial gerechte Stadtentwicklung aussieht.“

Judith Pühringer, Parteivorsitzende

Ein neuer Grüner Boulevard

Setzen wir auf klimafitte Stadtplanung statt auf grauen Asphalt. Freunden wir uns mit einem neuen Grünen Boulevard in der Innenstadt an und erfreuen wir uns an breiten Radwegen, an lebendigen Baumreihen und an viel Platz für urbane Begegnung. Daher: Was vorstellbar ist, ist auch herstellbar.


Urbanes Entrée: So könnte die
Kreuzung Landesgerichtsstraße – Universitätsstraße aussehen

„Sanfte Mobilität, mehr Bäume und attraktive Aufenthaltsflächen für die Josefstadt – jetzt oder nie.“

Martin Fabisch, Bezirksvorsteher Josefstadt

Zahlen und Fakten

  • Entlang der Zweierlinie sollen mehr Bäume stehen als im gesamten 8. Bezirk.
  • 358 zusätzliche großkronige Bäume sorgen für Kühlung im Sommer.
  • Plus 8.000 m² Grünfläche
  • 33.000 m² hochwertige Aufenthaltsfläche für Begegnung, Sport und Spiel
  • Alleen und Grünstreifen auch in den Querstraßen
  • Zwei Autospuren statt bis zu 7
  • Baulich getrennte Radwege in beide Richtungen
  • Zeitgemäße Oberflächengestaltung durch einladende Entreés bei den großen Kreuzungen Alser Straße, Josefstädter Straße und Lerchenfelder Straße.

„Die U-Bahn unter der Zweierlinie bringt Chancen auch auf der Oberfläche: Zwei Autospuren reichen. Das schafft viel Platz für Begegnung unter Bäumen und breite Radwege. Das gilt es jetzt zu planen, damit es am Ende nicht heißt: Unten hui, oben pfui“

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Kilian Stark, Mobilitätssprecher

Für uns alle.
Für unsere Kinder und kommende Generationen.
Für ein gutes Klima in der Stadt.

Jahrhundertchance Zweierlinie jetzt nützen! 

„Jahrhundertchance Zweierlinie“ist ein gemeinsames Projekt des Grünen Klubs im Rathaus Wien und der Grünen Bildungswerkstatt Wien.

FACTBOX

Was ist die „Zweierlinie“?

Die Zweierlinie wurde im 19. Jahrhundert zusammen mit der Ringstraße angelegt. Auf der Ringstraße, als Prachtboulevard, waren Lastenfuhrwerke unerwünscht. Daher wure die parallel verlaufende Lastenstraße errichtet. Der Begriff entstand durch die, ab 1907 über diese Straße geführte, Straßenbahnline 2, deren Nachfolger die Linien E2, G2 und H2 1980 als U2 unter die Erde verbannt wurden. Der Name hat sich in der Bevölkerung so eingeprägt, dass der gesamte Straßenzug vom Karlsplatz bis zur Alser Straße/ Universitätsstraße heute immer noch allgemein als „Zweierline“ bekannt ist.
(Quelle)

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