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am 2. April

Corona-Mieten-Paket: wichtiger Schutzschirm für Wiens Mieter*innen

Peter Kraus, David Ellensohn - So sind Wohnungsmieterinnen und -mieter in unserer Stadt von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise bestmöglich geschützt.

Die Coronakrise bedeutet für viele Wienerinnen und Wiener schwierige finanzielle Situationen: Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit oder Einbrüche bei selbstständiger Tätigkeit wirken sich auch auf die Wohnungsmiete aus.​

„Das heute präsentierte Corona-Mieten-Hilfspaket ist ein wichtiger Schutzschirm.“
Peter Kraus

Kündigungen werden ausgesetzt, Delogierungen aufgeschoben und Mietverträge, die während der Coronakrise enden würden, können verlängert werden. So ist sichergestellt, dass Wohnungsmieterinnen und -mieter in unserer Stadt von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise bestmöglich geschützt sind.

„Niemand darf in dieser schwierigen Zeit vor die Türe gesetzt werden. Alle in unserer Gesellschaft tragen jetzt eine besondere Verantwortung, auch private Vermieter*innen.“
David Ellensohn

Wir haben viele positive Rückmeldungen über das gute Zusammenleben zwischen Mieter*innen und ihren Vermieter*innen, aber auch Kontakt mit zahlreichen Menschen, die sich Sorgen machen in den kommenden Monaten die Miete nicht vollständig bezahlen zu können und wo die Vermieter hier keine Gesprächsbereitschaft zeigen. Deshalb ist dieses Bundesgesetz unbedingt notwendig.

Über zwei Drittel der Wiener*innen leben in Mietwohnungen und profitieren somit direkt von den Gesetzesänderungen, die Justizministerin Alma Zadic und Nina Tomaselli vorangetrieben haben.

Maßnahmen des Corona-MieterInnen-Hilfspaket

  • Wenn MieterInnen aufgrund der Corona-Einschränkungen zwischen 1. April und 30. Juni Schwierigkeiten haben, ihre Miete zu zahlen, dann ist das kein Kündigungsgrund. Die VermieterInnen dürfen den Mietvertrag nicht kündigen. Die MieterInnen haben in Ruhe Zeit die Mietrückstände an die VermieterInnen zurückzuzahlen. Die Kautionen dürfen nicht von den VermieterInnen hergenommen werden, um die Rückstände auszugleichen.
  • Keine Delogierungen mehr! Räumungsexekutionen werden auf Antrag der MieterInnen für 3 Monate aufgeschoben. Das gibt den MieterInnen Zeit, eine neue Unterkunft zu finden.
  • Für Mietverhältnisse, die während der Corona-Krise enden, kann einvernehmlich zwischen MieterInnen und VermieterInnen eine Verlängerung vereinbart werden.


Frau mit Kind in der Küche