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am 20. September

So kommen Kinder sicher in die Schule

Webredaktion der Grünen Wien - Was tun, wenn die Elterntaxis den Schulweg gefährlicher machen? Wien geht jetzt einen neuen Weg.

Vor vielen Schulen in Wien geht es in der Früh sehr hektisch zu: Autos halten oder parken in zweiter Spur, Kinder laufen mit ihren Schultaschen zwischen den Autos zur Schule. Auch wenn es viele Eltern gut meinen, wenn sie ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, so erzeugen sie jedoch sehr gefährliche Situationen. Auch die AnrainerInnen leiden unter der Verkehrsbelastung.

Vor der Volksschule in der Vereinsgasse in der Leopoldstadt wurde deshalb ein Pilotprojekt gestartet. Die gesamte Straße vor der Schule wird eine halbe Stunde vor Schulbeginn für den Autoverkehr gesperrt. Nach Beginn des Unterrichts, um 8:15 Uhr, können die Autos wieder fahren. Solche so genannte „Schulstraßen“ gibt es schon in vielen anderen Städten, wie etwa Salzburg oder Bregenz – und zwar mit Erfolg.

Für zwei Monate soll die Vereinsgasse in der Früh gesperrt bleiben – dann wird evaluiert, ob das Projekt erfolgreich war und ob es weitergeführt wird. Die ersten Tage zeigten jedoch schon eines: Die Kinder können jetzt viel sicherer in die Schule gelangen, die Straße ist vom morgendlichen Autostau befreit, auch die AnrainerInnen können aufatmen.

Schulstraße Vereinsgasse