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am 29. November

Der Naschmarktradweg ist fertig!

Birgit Hebein - Zwei Wochen früher als geplant ist sie da, die sichere Radfahrverbindung an der Linken Wienzeile.

Naschmarktradweg Linke Wienzeile

Endlich ist er da, der Radweg auf der Linken Wienzeile vom Getreidemarkt bis zur Köstlergasse, und zwar sogar zwei Wochen früher als geplant. Der vielbefürchtete Verkehrskollaps ist ausgeblieben und das nicht zuletzt aufgrund der professionellen Baustellenplanung, dem engagierten Arbeitseinsatz und der anfänglichen Verkehrsregelung durch die Wiener Polizei.

Projektdetails

In den Abschnitten Friedrichstraße ab Nibelungengasse sowie Linke Wienzeile ab Getreidemarkt wurde ein von der Fahrbahn baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg errichtet. Der neue Radweg liegt auf Seite der Häuser gegenüber des Naschmarktes und verfügt über eine Breite von zwei Meter plus 60 cm bis 100 cm Schutzstreifen. 

Damit wurde eine Lücke im Hauptradverkehrsnetz geschlossen und die Verkehrssicherheit am “Naschmarktradweg” wesentlich verbessert. Zudem ist der Lückenschluss ein zeitgemäßer Beitrag für eine klimagerechte Mobilität in der Stadt.

Ausreichend Platz für alle

Zwischen Fahrbahn und Radweg wurde ein bis zu ein Meter breiter Sicherheitsstreifen errichtet, um ausreichend Platz zum Ein- und Aussteigen beziehungsweise zum Anliefern zu schaffen. Für die Schanigärten wird es nach dem Umbau eine ähnliche Situation wie bisher geben. Zusätzlich wurde der Gehsteig zwischen Laimgrubengasse und Köstlergasse verbreitert, um den Verlust der Fläche für Schanigärten, welche vorher im Parkstreifen lagen, möglichst zu minimieren. Weiters wurde der Vorplatz beim "Theater an der Wien" mit schönen Granitsteinplatten attraktiv gestaltet.

Zahlen & Fakten

Die Gesamtkosten von rund 4,967 Millionen Euro umfassen die grundlegende Sanierung der Linken Wienzeile, die Neuverlegung und Modernisierung der Oberflächenentwässerung, die Pflasterung des Gehbereichs vor dem Theater an der Wien und die Errichtung des Zwei-Richtungs-Radwegs.

Die vormalige Fahrbahnkonstruktion bestand übrigens aus einer historischen Pflasterung, die darauf aufliegende Fahrbahnoberfläche bestand aus Asphaltbeton, teilweise befanden sich alte Gleise der ehemaligen Straßenbahnlinie 61 unter der Straßenoberfläche​.

Das wurde abgerissen:

  • 375 m Schienenabtrag
  • 3200 m² Würfelpflaster aufbrechen (ca. 80.000 Steine)
  • 250 m³ Betonaufbruch
  • 1500 m³ Asphaltaufbruch
  • 450 m³ Bodenabtrag

Das wurde gebaut:

  • 2200 m² Radweg Asphalt
  • 1700 m² Parkstreifen Asphalt
  • 700 m² Parkstreifen/Ladezone Würfelpflaster
  • 4000 m² Betonfahrbahn
  • 950 m Granitrandsteine
  • ca. 14.000 Arbeitsstunden