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am 19. Juni

70 Millionen Euro für Bim und Bus

Maria Vassilakou - Das Wiener Öffi-Netz wird laufend ausgebaut und verbessert.

Wien wächst um rund 25.000 Menschen pro Jahr. Das bedeutet auch mehr Menschen, die in unserer Stadt von A nach B kommen wollen. Umso wichtiger ist es, die öffentlichen Räume effizient zu nutzen. Wien setzt deshalb auf den Ausbau der Öffis. Denn für die Wienerinnen und Wiener bedeuten mehr Öffis nicht nur schnellere Verbindungen, sondern auch bessere Luft, weniger Verkehrslärm und mehr Platz zum Leben. In den nächsten Jahren werden rund 70 Millionen Euro in den Ausbau und die Beschleunigung des Straßenbahn- und Busnetzes investiert.

Die Projekte bis 2020 im Überblick:


Verlängerung Linie O

Die Linie O wird zur Erschließung des Stadtentwicklungsgebiets Nordbahnhof ab Praterstern verlängert. In der Nordbahnstraße wird sie dazu die bestehenden Haltestellen der Linie 5 nutzen.

  • 1,4 km neue Strecke, davon 700m Neubau
  • 4 neue Haltestellen
  • Baubeginn 2019

Mit der Eröffnung des 2. Schulcampus (Herbst 2020) soll die Linie O ihre verlängerte Strecke übernehmen. 

Verlängerung Linie 67

Um die Linie 6 zu entlasten wird die Linie 67 künftig über einen neuen Streckenabschnitt in der Neilreichgasse zum Reumannplatz fahren und ab dort in die ehemaligen Siemensgründe verlängert.

  • rund 3 km neue Streckenführung, davon 1,4 km als Neubau
  • Baubeginn 2018, Fertigstellung 2019/20

Die Linie 67 wird in einem weiteren Schritt über Monte Laa bis zur Siedlung Süd-Ost weitergeführt.

Die Stadt bekennt sich zum Ausbau und der Finanzierung. Die Details werden zeitgerecht in den einzelnen Planungsphasen fixiert.

Verlängerung Linie D

Zur weiteren Erschließung des Stadtentwicklungsgebiets rund um den neuen Hauptbahnhof wird die Linie D bis zur Absberggasse verlängert.

Die Neubaustrecke wird entlang des Helmut-Zilk-Parks verlaufen. Die Endstelle wird eine neue Straßenbahnschleife, die auch für die Linie 6 einen verlässlicheren Betrieb ermöglichen wird.

  • 1,1 km Neubaustrecke
  • 2 neue Haltestellen
  • Baubeginn 2018, Fertigstellung Ende 2019

Wienerbergtangente: Beschleunigung der Linie 15A

Ab 2018 wird die Linie 15A durch neue Busspuren beschleunigt und zuverlässiger. Folgenden Maßnahmen bringen spürbare Verbesserungen für die Fahrgäste:

Fahrtrichtung Meidling 

  • Haltestellenbereich beim Stefan-Fadinger-Platz wird neugestaltet, damit 15A und 65A hintereinander halten können (Doppelhaltestelle)
  • neue Busspur von Stefan-Fadinger-Platz bis Triester Straße 

Fahrtrichtung Enkplatz U, Grillgasse

  • durchgehende Busspur von Business-Park-Vienna bis Gußriegelstraße 
  • Möglichkeit zum Befahren der Nebenfahrbahn der Raxstraße zwischen Gußriegelstraße und Neilreichgasse
  • Temporäre Busspur (tagsüber Busspur, nachts Parkplätze) in der Grenzackerstraße

Linien 2 und 44: Streckentausch

Ab 2. September tauschen die Straßenbahnlinien 2 und 44 am Johann-Nepomuk-Berger-Platz ihre westlichen Streckenäste und Endhaltestellen. Ottakring und Hernals bekommen dadurch eine neue Direktverbindung ins Zentrum.

Durch neue Gleisverbindungen am Johann-Nepomuk-Berger-Platz können die Straßenbahnen der Linien 2, 9 und 44 in Zukunft von jeder Richtung in jede Richtung weiterfahren. Anstelle von Kurzführungen können dadurch Störungen künftig über die Strecken anderer Linien umfahren werden.

Gut für dich, gut fürs Klima

Die neuen Direktverbindungen machen die Öffis auch für neue Fahrgäste interessant. Die Wiener Linien erwarten rund 1.800 zusätzlichen Fahrten je Werktag. Aufs Jahr gerechnet bedeutet das, dass die Wiener Luft fast 1 Million PKW Kilometer und die damit einhergehenden CO2-Emissionen weniger verkraften muss als bisher. Das ist auch der EU etwas wert: Bis zu 50 Prozent der Investitionen werden vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) übernommen.




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