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am 22. Jänner

Paks: Keine Milliarden­geschenke an die Atomlobby!

Rüdiger Maresch - Das Uralt-AKW Paks vor Österreichs Haustüre soll mit russischem Geld und EU-Hilfe ausgebaut werden. Bis 25. Februar ist noch Zeit, Druck auf die Bundesregierung aufzubauen.

Die EU-Kommission hat zu unserem Entsetzen Subventionen in Milliardenhöhe für den Bau zweier Reaktoren für das Atomkraftwerk „Paks II“ in Ungarn bewilligt. 

Diese Subvention lässt gleich mehrere Alarmglocken schrillen: 

  • ​Erstens bedeutet jeder weitere Atomreaktor eine weitere Gefahr eines Fukushima oder Tschernobyl vor Österreichs Haustüre. Atomstrom ist ein Sicherheitsrisiko.
  • Zweitens wird der hochsubventionierte und dadurch billige Atomstrom auch bei uns auf den Markt kommen und unsere ökologische Energie aus Wind, Sonne und Wasserkraft verdrängen – der Wettbewerb wird zugunsten einer gefährlichen, veralteten Technologie verzerrt.
    Paks gefährdet die Energiewende.
„Mit russischem Geld wird in Ungarn ein uraltes AKW aufgerüstet. Wir wollen den Ausstieg aus der Nukleartechnologie, das ist jetzt ein Wiedereinstieg. Paks gefährdet unsere Energie­wende.“
Rüdiger Maresch, Umweltsprecher
Stopp Paks Wien
Wolfgang Spitzmüller, Werner Kogler und Rüdiger Maresch protestieren gegen den Ausbau von Paks vor dem Bundeskanzleramt

Hält die neue Bundesregierung zur Atomlobby oder zur österreichischen Bevölkerung? 

Österreich hat nur eine Chance, den Irrsinn zu stoppen. Zuständig sind Justizminister Moser und Umweltministern Köstinger.​​ Die Bundesregierung muss bis zum 25. Februar eine Klage beim Europäischen Gerichtshof einreichen, doch die macht bis dato gar nichts. ​ Und das, obwohl das Verhindern des Ausbaus von Atomkraft sogar im Regierungsprogramm steht.

„Wir wollen die Regierung beim Wort nehmen, sie muss ihren Ankündigungen jetzt Taten folgen lassen. Die Bundesregierung muss sich bei Viktor Orban dafür einsetzen, dass das AKW Paks nicht in Betrieb genommen wird.“
Werner Kogler, Budessprecher

Die Zeit drängt. Mach jetzt Druck auf die Regierung und zeig ihr, dass dir eine atomkraftfreie Zukunft und ökologische heimische Energie wichtig ist.​​

„Zukunftsfähig, sicher und ökologisch ist nur erneuerbare Energie, Atomkraft kann keine der Kriterien erfüllen.“
Wolfgang Spitzmüller, Grüner Landtagsabgeordneter im Burgenland
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