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am 10. Februar

Nein zu dritter Piste schützt Umwelt und Menschen

Rüdiger Maresch - Seit 20 Jahren haben wir gegen den Bau der dritten Piste gekämpft, jetzt bestätigt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts unseren Weg.

Wir freuen und sehr über das Nein des Bundesverwaltungsgerichtes zum Bau der dritten Piste am Flughafen Wien. Wir setzen uns seit 20 Jahren für fluglärmgeplagte WienerInnen ein und haben uns auch seit jeher gegen den Bau einer dritten Piste ausgesprochen, im Interesse der Umwelt und der Wiener Bevölkerung. Die rote Karte des Bundesverwaltungsgerichts muss auch der Regierung zu denken geben.

Der Bau einer dritten Piste hätte eine Verdoppelung der Flugbewegungen bis 2030 auf ca. 460.000 zur Folge gehabt. Nicht nur stark erhöhte Feinstaubwerte wären die Folge, auch die Lärmbelastung der WienerInnen steigt und führt zu gesundheitlichen Problemen. Durch den Bau der dritten Piste und der Zufahrtswege würde eine große Fläche von 760 Hektar verbaut, das entspricht acht Mal der Wiener Ringstraße. Betroffen von der Rodung wären auch 20 Hektar Wald, Trockenrasenflächen und stadtnahe landwirtschaftliche Flächen.

Freude in Liesing

Auch die Grünen Liesing freuen sich über diese Entscheidung. Cordula Höbart bedankt sich bei allen, die sich unermüdlich in Bürgerinitiativen und NGOs eingesetzt haben. Denn wir brauchen saubere Luft zum Atmen und weniger Fluglärm über Liesing. Sogar jetzt im Winter sind die Überflüge in Liesing mehr als deutlich zu hören. Luftverschmutzung und Fluglärm belasten langfristig die Gesundheit aller. 

Sujet Piste
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