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am 20. November

Rotenturmstraße neu: Mehr Platz, mehr Lebensqualität

Birgit Hebein - Die neue Begegnungszone im Herzen Wiens ist fertig!

Rotenturmstraße
Rotenturmstraße
Rotenturmstraße
Rotenturmstraße
Rotenturmstraße

Die Rotenturmstraße ist eine der beliebtesten Einkaufsstraßen der Wiener Innenstadt - an Spitzentagen sind dort über 60.000 Menschen zu Fuß unterwegs. 

Jetzt wurde sie verkehrsberuhigt und komplett umgebaut, die im Sommer besonders heiße Innenstadtlage wurde dabei mitbedacht: 16 neue Bäume, Kühlung durch Brunnen und helle Granitplatten sorgen dafür, dass die neue Flaniermeile auch bei hohen Temperaturen ein angenehmer Ort bleibt.

Der gesamte Straßenbereich wurde auf einer Ebene ausgestaltet. Fußgängerinnen und Fußgänger bekamen dadurch viel mehr Platz. Autos und Busse können weiterhin die Straße benutzen. Ladezonen und Garagen sind gut erreichbar, Taxistandplätze bleiben erhalten. Das Radfahren ist in beide Richtungen zwischen Schwedenplatz und Lichtensteg möglich. So entstand im Herzen Wiens eine Straße modernen Typs nach dem Modell einer Begegnungszone. Dort sind alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt: Zufußgehende dürfen die gesamte Straße benutzen, Tempo 20 sorgt für maximale Verkehrssicherheit.

Was wurde in der Planung berücksichtigt?

Für die Stadt Wien war es wichtig, im Zuge der Planung auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks anzuhören. Bei zwei Dialogveranstaltungen im Herbst 2018 wurden Ideen, Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung gesammelt und sind in das Projekt eingeflossen. Zudem wurden die Geschäftstreibenden in der Rotenturmstraße von Anfang an eingebunden. Mehr Grün, Verkehrsberuhigung, Lärmeindämmung, eine Neuordnung der Schanigärten, weiterhin gute Erreichbarkeit und Ladezonen waren einige der wichtigsten Anliegen, die berücksichtigt werden konnten.

Zahlen & Fakten

  • 6.140 m2 heimische Granitpflastersteine
  • 1.500 m Leitungen für Beleuchtung
  • 950 m Blindenleitsystem
  • 450 m Kanalleitungen
  • 52 Radbügel
  • 24 Einzelbänke
  • 16 Japanische Schnurbäume
  • 4 Doppelbänke
  • 2 Bushaltestellen
  • 2 Fontänenbrunnen (Ertlgasse, Fleischmarkt)
  • 2 Trinkbrunnen
  • 1 Orientierungsstele (Fleischmarkt)
  • Kosten: ca. 11 Mio. Euro​