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am 10. Mai

Otto-Wagner-Spital könnte Universitätsstandort werden

Maria Vassilakou - Die BIG wird erste Machbarkeitsüberlegungen zur Nachnutzung des Areals durchführen.

Der Stadt Wien ist es in den vergangenen Monaten gelungen, die Bundesimmobiliengesellschaft für eine Nachnutzung des Otto-Wagner-Spitals zu interessieren. Gemeinsames Ziel wäre die Nutzung des denkmalgeschützten Areals als Standort für universitäre und Forschungseinrichtungen. Entsprechend hat die BIG der Stadt Wien nun mitgeteilt, erste Machbarkeitsüberlegungen durchzuführen. In den nächsten Monaten wird im intensiven Austausch zwischen Gesundheitsressort, Planungsressort und BIG die weitere Vorgangsweise besprochen.

Belebung sichert Erhalt

Dies wäre eine hochwillkommene Nutzung des Otto-Wagner-Areals. Sie würde eine Stärkung des Universitäts- und Forschungsstandorts Wien bedeuten, ebenso wie für eine nachhaltige Belebung sorgen, die für den Erhalt dieses Kulturdenkmals der Stadt wesentlich ist.

Schutz des Areals bleibt weiter gesichert

Schon bisher ist der historische Gebäudebestand durch den Denkmalschutz und durch die Schutzzone, die seit 2006 für das historische Ensemble gilt, gesichert. Entsprechend den Ergebnissen aus der BürgerInnenbeteiligung und den ExpertInnen-Gremien für die zukünftige Nutzung des Areals in einer neuen Flächenwidmung wird jede neue Flächenwidmung auch die folgenden Grundsätze beinhalten:

  • Eine Bebauung zwischen den Pavillons wird nicht möglich sein. Dadurch bleiben alle Grünflächen im Hauptteil und im westlichen Sanatoriumsbereich unangetastet.
  • An den Gebäuden selbst werden nur minimale Veränderungen erlaubt -wie etwa für einen barrierefreien Zugang. Alle Änderungen müssen in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt erfolgen.
  • Die Grünflächen zwischen Sanatoriumsbereich und Hauptareal bzw. Ostareal bleiben bestehen und werden von Bauland in Grünland umgewidmet. Auch die zentrale Sichtachse Pathologie
  • Kirche wird freigehalten. Eine Verbauung ist damit ausgeschlossen.
  • Im ehemaligen Wirtschaftsareal im Osten wird die Widmung auf genau jenes Minimum reduziert, das die Planung der ExpertInnenkommission empfiehlt und das eine Eingliederung des Bereichs in das Gesamtensemble ermöglicht.
  • Und das gesamte Erholungsgebiet Steinhofgründe bleibt erhalten.