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am 17. März

Neues Leben am Franz-Josefs-Bahnhof

Maria Vassilakou - Zwischen Julius-Tandler-Platz und Augasse im 9. Bezirk soll ein belebter Stadtteil und Wiens erster Park in neun Meter Höhe entstehen. Gestern wurden die Leitlinien für die Neugestaltung des Areals präsentiert.

Althan Quartier

Von der Barriere zur Passage

Derzeit bilden der Bahnhof und die angeschlossenen Bauten eine Barriere mitten im 9. Bezirk. Die BewohnerInnen müssen weite Umwege in Kauf nehmen, um von einer Seite auf die andere zu gehen. Das Erdgeschoß ist nur am Julius-Tandler-Platz belebt.

Was geplant ist:

  • Herzstück des Areals, das in Zukunft „Althan Quartier“ heißen wird, ist ein weitläufiger Hochpark in neun Meter Höhe. Der Park, in dem auch Bäume wachsen werden, wird von allen Seiten zugänglich sein und die verschiedenen Teile des Bezirks miteinander verbinden.
  • Möglich wird dieser Park, indem das Bauvolumen umverlagert wird: das Parkhaus wird ganz abgerissen, stattdessen sollen Hochhäuser entstehen.
  • Die Nutzung wird auch vielfältiger. Wo bisher nur Büros und ein Parkhaus waren, wird ein Drittel der neuen Gebäude als Wohnraum genutzt werden, ein Drittel für Büros und Geschäfte zur Verfügung stehen.
  • Das Bürogebäude am Julius-Tandler-Platz wird generalsaniert und bekommt eine neue Fassade. Die MitarbeiterInnen der Bank, die in den neuen Campus auf dem ehemaligen Nordbahnhofgelände zieht, werden das Gebäude bis September 2018 verlassen.
  • Der Bahnhof im Erdgeschoß bleibt erhalten.
  • Die Nordbergstraße bekommt Grünflächen, Bäumen und Sitzmöglichkeiten. In der Althanstraße werden die Gehsteige verbreitert. In beiden Straßen wird die Erdgeschoßzone belebt.
  • Auch der Julius-Tandler-Platz soll attraktiver werden.
  • Das ehemalige WU-Gebäude, das im Norden an das Areal angrenzt, ist von der Neugestaltung nicht betroffen.

Reden Sie mit!

In der Althanstraße 4 wurde ein Dialogbüro für das „Althan Quartier“ eingerichtet, in dem sich interessierte Personen aus erster Hand informieren können. Mit Karin Oppeker steht außerdem eine Ombudsfrau für Fragen und Anliegen zum „Althan Quartier“ zur Verfügung.

Next steps

Die Neugestaltung des Franz-Josefs-Bahnhofs wurde in einem kooperativen Planungsverfahren über einen Zeitraum von mehr als acht Monaten erarbeitet. Neben einer umfassenden Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Bezirk waren auch zahlreiche Expertinnen und Experten eingebunden.

Nach dem Beschluss in der Stadtentwicklungskommission am 28. März soll im Sommer der Realisierungswettbewerb für den Neubau gestartet werden. Mit dem Bau wird frühestens im Herbst 2019 begonnen. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für 2025 geplant. Entwickelt wird das Projekt von einem Tochterunternehmen des Immobilienentwicklers 6B47, der den Gebäudekomplex im August 2015 gekauft hatte und gleich daneben den „Althan Park“ mit Büro- bzw. Gewerbeflächen und 240 Wohnungen errichtet.

Althan Quartier
Ombudsfrau Karin Oppeker, Stadträtin Maria Vassilakou und Michaela Mischek, Geschäftsführerin der Entwicklergesellschaft.
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