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am 30. August

Coole Passivhäuser schaffen Abkühlung im Sommer

Christoph Chorherr - Die Klimakrise ist da - und mit ihr extrem heisse Sommer mit tropischen Temperaturen, auch in den Wohnungen. In einem Passivhaus bleibt es angenehm kühl, wovon wir uns heute in Simmering überzeugen konnten.

Wien – Weltstadt der Passivhäuser

Der Klimawandel schreitet voran, es gibt immer mehr heiße Sommertage. Um die Treibhausgase zu reduzieren gibt es neben dem Verkehr noch einen zweiten wichtigen Bereich: Den Städtebau. Passivhäuser sind klimaneutral und nachhaltig und müssen im Wohnbau künftig verstärkt umgesetzt werden. Wien kann hier die Vorreiterrolle noch weiter ausbauen und im Wohnbau ohne fossile Rohstoffe auskommen. ​Derzeit verfügt Wien mit 450.000 Quadratmetern über die weltweit größte Nutzfläche an dokumentierten Passivhäusern. Das Potential ist jedoch bei weitem noch nicht ausgeschöpft. ​

Hitze in der Stadt

Die Anzahl der Hitzetage in Österreich ist weiter angestiegen. Laut der ZAMG ist heuer der drittwärmste Sommer seit dem Messbeginn im Jahr 1767. Die ZAMG verzeichnet schon jetzt durchschnittlich mehr Tage mit Temperaturen über 30 Grad als in den vier Jahren davor. In Wien Innere Stadt wurden diesen Sommer bereits 40 Hitzetage gemessen. Vor allem in den Innenbezirke Wiens litten die BewohnerInnen unter 28 Tropennächten (dh, die Temperaturen fielen nicht unter 20 Grad).

Passivhaus Mautner-Markhof Gründe
Wohnanlage JOIN IN auf den Mautner-Markhof Gründen in Simmering - ein interkulturelles Wohnprojekt in Passivhaus-Standard

DEM KLIMAWANDEL VORBEUGEN

Der Gebäudesektor macht österreichweit immerhin ein Drittel der Treibhausgasemissionen aus – diesen gilt es, dauerhaft zu senken. Österreich hat sich verpflichtet, innerhalb der kommenden 30 Jahre gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommens die CO2-Emissionen auf Null zu senken. 

Mit dem Passivhaus-Standard im Neubau und dem EnerPHit-Standard in der Sanierung kann die bestmögliche Energieeffizienz sehr kostengünstig realisiert werden. Wien zeigt das seit 20 Jahren beispielgebend vor. Der verbleibende minimale Restenergiebedarf kann dann leicht durch 100% Erneuerbare Energieträger nachhaltig und ressourcenschonend bereitgestellt werden. 

COOLE PASSIVHÄUSER SCHAFFEN ABKÜHLUNG IM SOMMER

Bei Hitzetagen mit weit über 30 Grad kann man im Passivhaus mit entsprechender Verschattung die heißen Außentemperaturen aussitzen, hat es doch Dank der Komfortlüftung angenehme Innenraum-Temperaturen von 23 – 25 Grad, maximal 26 Grad. Die Fenster können geschlossen bleiben, damit die Hitze von draußen nicht herein kommt, aber die Komfortlüftung bringt permanent frische kühlere Luft ins Haus. Natürlich bleiben auch Straßenlärm und –staub, sowie Pollenbelastungen draußen. Gerade auch für ältere und kranke Menschen stellt dies eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität dar.

Der Passivhaus-Standard hat sich seit 26 Jahren weltweit bewährt, nun sollte er zum allgemeinen Mindeststandard zum Wohle der Bevölkerung werden. Dies verbessert nicht nur den Wohnkomfort, sondern spart auch dauerhaft Kosten beim Wohnen und Volksvermögen, anstatt es durch fossile Energieimporte zu verlieren. Zu den Tagen des Passivhauses von 10.-12. November kann man sich bei 120 Besichtigungsobjekten selbst ein Bild machen wie es funktioniert.

WOHNANLAGE JOIN IN AUF DEN MAUTNER-MARKHOF GRÜNDEN

"JOIN IN - Vielfalt gemeinsam leben" lautet der Name des Projektes unter dem ein interkulturelles Wohnprojekt in Passivhaus-Standard mit 74 geförderte Mietwohnungen und 17 Senioren-Wohngemeinschaften errichtet wurde. Flexibilität der Grundstruktur und Partizipation der Bewohner führen zur Nachhaltigkeit im gesamten Lebenszyklus der Gebäude. Kontrollierte Wohnraumlüftung mit drei zentralen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung über Luft/Luft Wärmetauscher. Die Frischluft wird mittels aktivierten Bohrpfählen (ca. 700 lfm) sowie aktivierter Bodenplatte (ca. 2800 lfm) im Winter vorgewärmt und im Sommer leicht vorgekühlt.

Zu Besuch im Passivhaus
Günter Lang (Passivhaus Austria), Christoph Chorherr (Gemeinderat), Alfred Willinger (Architekt) und Silja Tillner (Architektin)
Die Klimakrise ist da - und mit ihr extrem heisse Sommer mit tropischen Temperaturen, auch in den Wohnungen. In einem Passivhaus bleibt es angenehm kühl, wovon wir uns heute in Simmering überzeugen konnten. 
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