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am 10. Juni

Wiens Jugend braucht Platz!

Peter Kraus, Ömer Öztas - Die Stadt Wien lässt Wiens Jugend gerade ordentlich im Stich. Wir Grüne finden, die Jugendlichen haben sich einen super Sommer verdient, nachdem auch sie sich so vorbildlich an die Corona-Maßnahmen gehalten haben. Peter Kraus und Ömer Öztas haben heute das Grüne Sommerjugendpaket präsentiert.

Peter Kraus und Ömer Öztas

Die junge Generation hat sich eineinhalb Jahre lang unter besonderen Umständen an alle Corona-Maßnahmen gehalten und Solidarität mit den Älteren gezeigt. Gleichzeitig kann man nicht behaupten, dass sie eine besondere Lobby bei der aktiven Politik gehabt hätten. Sie haben sich Platz im öffentlichen Raum verdient. Das Grüne Sommerjugendpaket soll jetzt Jugendliche besser in ihren Bedürfnissen unterstützen als die Stadtregierung es bisher tut. 

Was wir für die jugend fordern

  • 2,8 Millionen Euro für Infrastruktur, Jugendarbeit und Awerenessteams 
  • Comeback der Nacht U-Bahn 
  • Gratis Baden 
  • Kulturgutscheine: 1x Kino, 1x Konzert 

Das Grüne Sommerjugendpaket im detail


​Die 2,8 Millionen Euro, die von der Stadt Wien für die Einrichtung der Riesen-Schanigärten ausgegeben worden wären, könnte man nun für ein Jugendpaket verwenden. Mit diesem Geld soll an wichtigen Orten die Infrastruktur verbessert werden: Mehr Müllbehälter und Müllmanagement, öffentliche WC-Anlagen, Trinkwasserbrunnen. 

Zu dieser Infrastruktur gehört natürlich auch die Wiedereinführung der Nacht-U-Bahn. Denn seit der Aufhebung der Ausgangssperren brauchen junge Menschen einen preisgünstigen Heimtransport mit den Öffis. 

Wien braucht mehr konsumfreie Orte, an denen sich Wiens Jugendliche sicher und frei treffen können. Sie sind keine Störenfriede in unserer Stadt, sondern genauso ein Teil von ihr. Bereits im letzten Jahr haben wir gesehen, wie wichtig der öffentliche Raum für Menschen ist. Wir haben Straßenzüge für Anrainer:innen gesperrt, sie abgekühlt und belebt und damit die Lebensqualität im ganzen Grätzl gesteigert. Jetzt ist es an der Zeit, in diese Richtung weiterzugehen. 

Den Vorstoß der Stadtregierung nach Einführung von Awareness-Teams begrüßen die Grünen Wien. Hier braucht es aber noch mehr Kooperation mit der Jugendarbeit, denn diese wissen am Besten, wo der Schuh drückt. Um öffentliche Räume, am besten verteilt über ganz Wien, für Jugendliche attraktiv zu machen – und damit auch zu verhindern, dass sich viele Junge auf nur wenige Plätze konzentrieren – wäre eine Kooperation mit der Wiener Clubkultur vorstellbar. Die Jungen gehen dorthin, wo etwas los ist.

Den Jugendlichen soll als Anerkennung der Eintritt in die Wiener Freibäder in den Sommermonaten gratis zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sollen die Bäder mit einem ausreichenden Angebot an Schnelltests ausgestattet werden.

Und wir fordern auch einen Kulturgutschein über alle Wiener:innen unter 30. Kino, Konzerte, Ausstellungen, all das soll mit dem Kulturgutschein besucht werden können. Was im vergangenen Sommer beim Gastro-Gutschein funktioniert hat, soll auch im Kulturbereich für Junge möglich sein.

komm zu musik am fluss!

Und wir starten selbst im Sommer die Initiative „Musik am Fluss“. An vielen öffentlichen Plätzen gibt’s im Juli Musikevents, die gratis besucht werden können. 

Wir zeigen vor, wie es gehen kann. Das ist der zweite Pandemiesommer in Wien. Die Jugendlichen haben sich einen super Sommer verdient, nachdem auch sie sich so vorbildlich an die Corona-Maßnahmen gehalten haben.