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am 22. März

Wien verschärft erneut das Wettengesetz

David Ellensohn - Weil uns Jugend- und Spielerschutz ein großes Anliegen ist, werden für Wettlokale strengere Vorschriften gelten. Hohe Einsätze und Gewinne müssen registriert werden.

Nachdem im Jahr 2016 die Strafen erhöht, der Jugendschutz verstärkt und Livewetten eingeschränkt wurden, werden nun mögliche Umgehungskonzepte ins Visier genommen.

strengere Bestimmungen

Neu ist nun, dass bei Wetteinsätzen ab 1.000 Euro und Gewinnen ab 2.000 Euro die Identität der Person und Einsätze registriert werden müssen. Die Grenze zwischen verbotenen und erlaubten Wetten wird noch einmal verdeutlicht. Die Konsequenzen für die WettlokalbetreiberInnen werden schärfer, wenn sich Minderjährige und oder gesperrte Personen im Wettlokal aufhalten. Zudem müssen Lokale, die aussehen wie ein Wettbüro oder Wettlokal, auch wenn sie laut deren Eigendefinition keines sind, ebenfalls bewilligt werden - auch wenn dort nicht gezockt werden kann. Denn der Abschluss der Wetten kann dort auch online, etwa über das Handy, getätigt werden.

Die erstmalige Bewilligung als Wettunternehmer wird mit den neuen Wettengesetz auf drei Jahre begrenzt, bei Verstößen gegen das Gesetz wird zudem das Konfiszieren von Automaten und auch die Schließung des Lokales erleichtert. Die strengeren Bestimmungen für Wettterminals (gegenüber Wetten am Schalter) gelten nun für alle Wetten.

„Mit dem neuen Wettengesetz gehen wir unseren Weg gegen illegale Wetten und problematisches Glücksspiel konsequent weiter, denn wir wollen nicht, dass Großkonzerne ihre Gewinne auf Kosten von Spielsüchtigen machen. Uns ist Jugend- und Spielerschutz ein großes Anliegen.“
David Ellensohn, Klubobmann
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