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Grüne Wien: Uralt-AKW vor Österreichs Haustüre ist Sicherheitsrisiko

Das fast vierzig Jahre alte AKW Paks in Ungarn wird ausgebaut. "Das lässt die Alarmglocken schrillen, bedeutet jedoch jeder zusätzliche Atomreaktor eine weitere Gefahr eines Fukushima oder Tschernobyl vor Österreichs Haustüre", so der Bundessprecher der Grünen, Werner Kogler, und der Umweltsprecher der Wiener Grünen, Rüdiger Maresch, bei der heutigen Aktion der Grünen vor dem Bundeskanzleramt. Atomstrom ist ein Sicherheitsrisiko. Zudem wird dadurch der hochsubventionierte und dadurch billige Atomstrom auch bei uns verstärkt auf den Markt drängen und unsere ökologische Energie aus Wind, Sonne und Wasserkraft verdrängen - der Wettbewerb wird zugunsten einer gefährlichen, veralteten Technologie verzerrt. "Mit russischem Geld wird in Ungarn ein uraltes AKW aufgerüstet. Wir Grünen wollen den Ausstieg aus der Nukleartechnologie, das ist jetzt ein Wiedereinstieg. Paks gefährdet unsere Energiewende", so Kogler und Maresch.

"Zukunftsfähig, sicher und ökologisch ist nur erneuerbare Energie, Atomkraft kann keine der Kriterien erfüllen", ergänzt Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller von den Grünen Burgenland, der ebenfalls heute früh an der Aktion teilgenommen hat.

Österreich hat nur eine Chance, diesen Irrsinn zu stoppen. Die Bundesregierung muss bis zum 25. Februar eine Klage beim europäischen Gerichtshof einreichen. Zuständig sind Justizminister Moser und Umweltministern Köstinger. "Wir wollen die Regierung beim Wort nehmen, sie muss ihren Ankündigungen jetzt Taten folgen lassen. Die Bundesregierung muss sich bei Viktor Orban dafür einsetzen, dass das AKW Paks nicht in Betrieb genommen wird", so Bundessprecher Werner Kogler abschließend.

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OTS0047    2018-01-22/10:32

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