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Grüne Wien/Maresch: Lo­bau­auto­bahn wird zum Mil­liar­den­grab

Retro-Betonpolitik anstatt Aktionsprogramm für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs

"Dass grundsätzlich gebaut werden darf, heißt noch lange nicht, dass gebaut werden muss", kommentiert Rüdiger Maresch, der Verkehrssprecher der Wiener Grünen, die heutige Entscheidung zur Umweltverträglichkeitsprüfung. "Geschweige denn, dass die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts auch eine sinnvolle und zeitgemäße Antwort für Wiens Verkehrsprobleme darstellt." 17 Seiten Auflagen sind für die Asfinag außerdem sicher nicht einfach zu erfüllen.

Neben den horrenden Investitionen wird die Lobauautobahn auch massiv Verkehr induzieren und widerspricht damit der Klimastrategie der Österreichischen Bundesregierung. Dringend notwendige Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sind damit in weite Ferne gerückt. Die Asfinag geht bereits seit Jahren unverändert von Baukosten von 1,9 Mrd. Euro aus. "Dieser Betrag ist nach Expertenmeinungen viel zu niedrig angesetzt. Die Grünen gehen davon aus, dass das sehr aufwändige Projekt die Steuerzahler_innen schlussendlich mindestens 3 Mrd. Euro kosten wird.", so Maresch weiter. "Eine unsinnige, milliardenteure Retro-Autobahn quer durch den Nationalpark Donauauen wird somit zum Milliardengrab."

Hier wird Steuergeld verbrannt, dass wir dringend für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, des Bildungswesens und für mehr sozialen Wohnbau brauchen.

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OTS0179    2018-05-23/14:14