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Grüne Wien/Maresch: Gerstl soll die ÖVP-Minister zur Ordnung rufen statt "Fake News" zu verbreiten

Grüne setzen sich für freien Zugang zum Botanischen Garten in Schönbrunn ein

"Die verzweifelten Ablenkungsversuche von ÖVP-Gerstl zur von ÖVP-Ministern und einem Ex-Bundeskanzler geplanten Absperrung des Botanischen Gartens in Schönbrunn sind unterste Schublade. Die Angelegenheit ist keine Widmungsfrage. Vizebürgermeisterin Vassilakou hat in einem Schreiben an alle Mitglieder des Petitionsausschusses klargelegt, dass es ausschließlich die Angelegenheit von Wirtschaftsministerium und Landwirtschaftsministerium ist, was mit dem Botanischen Garten geschieht. Es gibt keine Vorhaben zur Änderung von Widmungen in Schönbrunn. Im Gegenteil: die Stadt hat höchstes Interesse, dass der freie Zugang weiter gewährleistet ist", so der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch.

Wörtlich hieß es in dem Brief, der auch an Herrn Gerstl ging: "Die freie Zugänglichkeit zum Botanischen Garten in Schönbrunn sowie der Schutz seiner historischen Authentizität wird von der Stadtplanung Wien uneingeschränkt unterstützt."

Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan unterstreicht diese Zielsetzung durch die Widmung als Parkschutzgebiet sowie die Verhängung einer Schutzzone. Eine Änderung dieser Bestimmungen ist auch nicht vorgesehen.

"Die Verbreitung von "Fake-News" durch Herrn Gerstl soll offenbar davon ablenken, dass es in die Zuständigkeit des Bundes fällt, diese wichtige Grünoase auch in Zukunft frei zugänglich zu machen. Die Stadt Wien hat keine Möglichkeiten, eine solche Entwicklung zu verhindern, auch wenn sie diese nicht gutheißt. Herr Gerstl soll sich an seine Minister wenden und dort für den Erhalt des freien Zugangs zum botanischen Garten einsetzen", so Maresch abschließend.

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OTS0108    2017-08-09/14:11