Grüner Erfolg: Naschmarkt-Park ist fix

Naschmarkt-Park statt Halle

Der Einsatz der Anrainer:innen und der Grünen hat sich gelohnt: Die Markthalle am Naschmarkt-Parkplatz ist Geschichte. Statt einer Hitzeinsel kommt jetzt ein Park mit jeder Menge Grün – wie von den Anrainer:innen gewünscht und von den Grünen lang gefordert.

„Auf Grund des Drucks der Grünen und der Anrainer:innen ist die Markthalle, die Stadträtin Ulli Sima und Bezirksvorsteher Markus Rumelhart auf dem Parkplatz errichten wollten, nun Geschichte“, freuen sich Parteivorsitzender Peter Kraus und der Mariahilfer Bezirksvorsteher-Stellvertreter Michi Reichelt. Die Petition „Park statt Halle“ hat 2021 knapp 21.000 Unterschriften erhalten.

Wir bedanken uns bei allen, die unsere Petition unterschrieben haben. Unser besonderer Dank gilt dabei den Bürger:inneninitiativen, die sich monatelang unermüdlich für eine Begrünung des Naschmarkt-Parkplatzes eingesetzt haben. Gemeinsam haben wir es geschafft!

„Von Beginn an war klar, dass sich die Anrainer:innen und Nutzer:innen des Naschmarkts keine Verbauung, sondern mehr Grün wünschen. Unser Druck hat sich ausgezahlt, die Beton-Pläne von Ulli Sima sind vom Tisch.“

Porträt Peter Kraus Zitat
Peter Kraus, Parteivorsitzender Grüne Wien

Der Einsatz hat sich ausgezahlt

Von Anfang an war für uns klar, dass Baumpflanzungen am Flohmarkt-Areal möglich sind. Nun kommen sie auch. „Man muss aber abwarten, wie die Begrünung auf dem Flohmarkt-Areal dann konkret aussehen wird. Es muss jedenfalls so viel entsiegelt werden wie möglich. In Zeiten der immer heißer werdenden Sommer muss es völlig selbstverständlich sein, bei allen Umbauprojekten auf Baumpflanzungen und Begrünung zu achten. Das geht auch auf dem Naschmarktareal“, so Reichelt.

Viele Fragen offen

Ein „architektonischer Auftakt für den Naschmarkt“ wird nun beim Bauernmarkt, dem sogenannten „Landparteienplatz“ errichtet – ein Ort, den die Grünen immer vorgeschlagen haben. Es bleiben bei den derzeitigen Plänen aber auch viele Fragen offen.

„Beim Bauernmarkt muss auf eine architektonisch sensible Umsetzung geachtet werden, da das Gebiet von Otto Wagner Baujuwelen und auch von einer Schutzzone geprägt ist. Es stellt sich auch die Frage, ob mit der Erweiterung der Marktfläche auch der Anteil der Gastronomie erhöht wird.“

Michi Reichelt, Bezirksvorsteher-Stellvertreter Mariahllf

Wir schauen weiter genau hin.

Der unermüdliche Einsatz der Anrainer:innen und vieler Wiener:innen hat sich jedenfalls gelohnt – eine komplette Verbauung des Naschmarktplatzes wurde verhindert und viele Verbesserungen erreicht. Wir werden jetzt bei der Umsetzung der Pläne genau hinschauen.

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