Das klimafitte Verkehrskonzept für die Donaustadt

Lastenrad

Peter Kraus, Heidi Sequenz
Hier stellen wir euch unser klimafittes Verkehrskonzept für die Donaustadt vor. Denn die Donaustadt erstickt im Autoverkehr & die Stadt Wien befeuert dieses Problem weiterhin. Dass die Stadtautobahn noch mehr Verkehr, Lärm und Abgase mit sich bringen. ist längst bewiesen. Von Entlastung ist gar keine Rede!

Verkehrskonzept Donaustadt auch ohne Stadtautobahn möglich

Wir werden oft gefragt: „Was sind eure Alternativen zur Stadtautobahn?“​ Unsere Vorschläge liegen seit langem auf dem Tisch, werden aber von der rot-pinken Stadtregierung beharrlich ignoriert. In Zeiten der Klimakrise ist das höchst unverantwortlich. Das ist unterlassene Hilfeleistung.

Unser Verkehrskonzept beinhaltet neben der Einführung einer kleinräumigen, flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung in ganz Wien und einem dichten Netz von sechs Radschnellwegen in der Donaustadt, auch den raschen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel über der Donau vor.

Konkret schlagen wir folgendes vor:

  • Neue Straßenbahnlinie 22 vom Zentrum Kagran bis nach Großenzersdorf. 
  • Verlängerung der Straßenbahnlinie 25 von der jetzigen Endstation in Aspern bis zur U2-Station Aspern Nord. 
  • Neue Straßenbahnlinie 27 von der U2-Station Aspern Nord zum Kagraner Platz. Schnellbus 21A über die A22-Donauuferautobahn (Floridsdorf – Stadlau).

Aber auch bei der Schnellbahn gibt es noch Luft nach oben. 

  • Auf den Linien S1, S2, S3, S80 sollen rasch die Intervalle verkürzt werden. 
  • Die S80 soll nach Raasdorf verlängert werden und 2 neue Stationen erhalten (Raasdorf und Telephonweg). 
  • Mittelfristig soll eine neue Schnellbahnlinie (S10 – Meidling-Gänserndorf) auf bestehenden Gleisen von der S80 (Erzherzog Karl-Straße) mit neuen Stationen beim Gewerbepark Stadlau und beim Rautenweg zur Schnellbahnstammstrecke im Bereich Süßenbrunn führen.

Und das Beste kommt noch: Alle diese Maßnahmen kommen der Stadt Wien auf geschätzte Kosten von 350 Mio. Euro. Ein echtes Schnäppchen im Gegensatz zu den 460 Mio. Euro für 3,2km Stadtstraße.

Wenn diese Maßnahmen endlich umgesetzt werden, ist auch eine Verkehrsberuhigung in den alten Donaustädter Ortskernen Hirschstetten, Stadlau, Aspern und Essling möglich. Dann wird es auch dort mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen geben. Und weniger Abgase und Lärm für die Wohnbevölkerung.

Skip to content