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am 14. Mai 2012

Otto-Wagner-Areal: Mediation läuft

Jennifer Kickert - Unter reger Beteiligung der betroffenen BürgerInnen wurden die Themenbereiche Flächenwidmung, Denkmalschutz, der Grundstückskauf durch die Gesiba und die Reorganisation des Spitals erörtert. Jetzt geht das Mediationsverfahren in die nächste Phase.

Bei der nächsten Mediationssitzung wird Platz dafür sein, offen gebliebene Fragen zu beantworten und einen verbindlichen Rahmen für die Hauptmediation zu definieren. Danach beginnt die Erarbeitung möglicher Nutzungen für das östliche Areal und die in einigen Jahren frei werdenden Pavillons.

Gegenstand der Mediation sind die Nutzung der im Juni 2008 an die GESIBA verkauften Flächen im östlichen Randbereich des Otto-Wagner-Areals sowie zukünftige Nutzungen der frei werdenden Pavillons östlich der Hauptachse der Anlage. Ausgenommen davon ist das in Bau befindliche Rehabilitationszentrum der VAMED. Das Erholungsgebiet der Steinhof-Gründe bleibt selbstverständlich in seinem ursprünglichen Zustand erhalten.

TeilnehmerInnen im Verfahren sind die Initiativen Steinhof, Denkmalschutz und Flötzersteig, die GESIBA vertreten durch Generaldirektor und Leiter der Planungsabteilung, die VAMED mit Konzernsprecher und Geschäftsführer der Standortentwicklung, WSE mit Geschäftsführer und Projektleiter, das Otto-Wagner-Spital mit Verwaltungsdirektor, technischem Direktor und Leiterin der Stabsstelle Recht, die Stadtplanung mit Abteilungsleiter und zwei weiteren leitenden Angestellten sowie die Stadtregierung vertreten durch die Gemeinderätinnen Rubik und Kickert.

Die Ergebnisse der Mediation sind öffentlich

Eine Beschreibung der Ausgangslage mit der Geschichte der Flächenwidmungen für das Otto-Wagner-Areal seit 1902 sowie grafische Darstellungen dazu sind hier auf der Website der Stadt Wien zu finden. Alle bisher in der Vormediation erarbeiteten Ergebnisse und Unterlagen sind hier: ows-mediation.at. Um der Mediation die  nötige Sicherheit und Ergebnisoffenheit zu gewährleisten, wurde der Stopp aller das östliche Areal betreffenden Planungen und bestandsrechtlichen Veränderungen während des Verfahrens garantiert.