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am 6. Juni 2013

Vienna Pride vom 11. bis 16. Juni: "United in Pride"

Jennifer Kickert - Die zentralen Punkte werden auch heuer wieder die Regenbogenparade am 15. Juni 2013 auf der Wiener Ringstraße und das Pride Village, 11.-16. Juni 2013, am Wiener Heldenplatz sein.

Im dritten Jahr seines Bestehens wird das Pride Village - nach dem Naschmarkt 2011 und dem Rathausplatz 2012 - heuer am Heldenplatz seine Zelte aufschlagen. Das Pride Village 2013 wird erstmals sechs statt vier Tage aufgebaut sein, und es wird auch am Sonntag Programm geben. 

Dem Gemeinsamen aller Vereine und Organisationen der LesBiSchwulen- und Transgender-Community soll auch das diesjährige Motto Rechnung tragen: "United in Pride". Die Community steht bei Vienna Pride geschlossen zusammen und sorgt für Sichtbarkeit: Denn gemeinsam sind wir stärker und können auch die letzten Schritte bis zur völligen rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung noch schaffen. 

Kein Platz für Diskriminierung in Wien

Wien zeigt vor, dass in einer weltoffenen Stadt kein Platz für Diskriminierung ist. Dazu trägt auch Vienna Pride bei, der vielen Lesben, Schwulen und Transgender-Personen jedes Jahr Mut gibt und ihnen den Rücken stärkt. Das rot-grüne Wien hat schon bisher alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um gleichgeschlechtlichen Paare gleichzustellen. Jetzt ist es an der Bundesregierung, und hier vor allem an der ÖVP, eine echte Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen, samt Adoptionsrecht und Öffnung der Ehe, zu ermöglichen.

"Dass die Regenbogenparade jedes Jahr im Herzen Wiens stattfindet, zeigt welch wichtigen Platz Sichtbarkeit und Vielfalt für die Stadt haben. Anlässlich der Vienna Pride läutet die Stadt Wien auch den Jahresschwerpunkt der LGBTQ-Arbeit ein. Heuer wird die Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen 15 Jahre alt. Vieles wurde erreicht, wie etwa die Regenbogenelternschaft oder die Möglichkeit von Verpartnerungen in Standesämtern. Unser Ziel bleibt weiterhin die völlige Gleichstellung ohne Gleichmacherei - egal ob schwul, lesbisch, bi, hetero oder trans", unterstrich Antidiskriminierungsstadträtin Sandra Frauenberger.

Die VeranstalterInnen möchten aber auch einen Blick über die Grenzen werfen: "In Ländern wie dem Iran werden nach wie vor Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung hingerichtet, in anderen, wie Russland, diskriminierende Gesetze beschlossen, in Nachbarstaaten wie der Slowakei fürchten die Paraden-VeranstalterInnen Übergriffe", erklärt Ewa Dziedzic vom Verein CSD. 

Präsentation Vienna Pride