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am 12. Februar

KLIMABOULEVARD PRATERSTRASSE

Heidi Sequenz, Kilian Stark - Jahrelang unter Einbeziehung der Anrainer*innen und Geschäftsleute geplant, jetzt von der SP-Stadträtin blockiert: was für die Zukunft der Praterstraße wirklich geplant war.

Diesen Sommer hätte er endlich beginnen sollen: der Umbau der Praterstraße in einen Boulevard, der zum Flanieren und Einkaufen einlädt. Doch nun wird nach jahrelanger intensiver Planung und Bürger*innenbeteiligung nichts daraus. Die SP-Stadträtin Sima stoppte das Projekt, die Planungsunterlagen wanderten in die Tonne und verschwanden auch von der Website der Stadt. Wir wollen dir nicht vorenthalten, was eigentlich geplant war.

was geplant war

​Die Praterstraße sollte nicht nur saniert, sondern neu gestaltet werden. Wien sollte so wie in Paris einen grünen Boulevard als Verbindung zwischen Ring und Prater mit viel Platz zum Flanieren und Verweilen erhalten. Die wesentlichen Punkte für die Neugestaltung der Praterstraße aus dem Konzept von "cuulbox" waren:

  • Klimafitte Straße – Lebensqualität an heißen Tagen
  • Neuzonierung der Straße: Mehr Platz für Menschen
  • Attraktive Rad-Langstrecke
  • Vielfältiger Boulevard
  • Kunst und Kultur am Wiener Broadway
  • Ein neuer Park als Grätzeltreffpunkt
  • Aufwertung der Platzbereiche Nestroyplatz, Afrikanergasse und obere Praterstraße
  • Über 80 neue Bäume samt einer Baumreihe in der Aspernbrückengasse
  • Verbreiterung der bestehenden Radwege von 1,40m auf 2,50m pro Richtung.
  • Neugestaltung und Öffnung des Therese-Krones-Parks
  • Kürzere Querungen für Fußgänger*innen über die Praterstraße 

Das Projekt auf der Website der Landschaftsarchitekt*innen "3zu0"​​​​

Praterstraße Neu
Therese-Krones-Park Neu
Planung Praterstraße Neu

WAS BISHER GESCHAH

  • 2015 Verkehrsstudie der TU Wien
  • 2017 gab es ein großes Bürger*innenbeteiligungsverfahren, mit zwei gut besuchten Infoveranstaltungen, einigen Arbeitskreisen sowie Befragungen durch die Gebietsbetreuung. Über 500 Vorschläge und Ideen der Anrainer*innen wurden gesammelt.
  • 2018 erstellte die Stadt Wien eine Machbarkeitsstudie. Das Ergebnis: eine Fahrspur weniger ist möglich.
  • 2019 schrieb die Stadt die Planung der Praterstraße europaweit aus und die Bieter*innengemeinschaft cuulbox gewann das Vergabeverfahren.
  • Gleich nach der Wahl im Oktober 2020 hätte die finale Detailplanung starten sollen, im Sommer 2021 hätte der Umbau der Praterstraße begonnen. Doch SP-Stadträtin Sima stoppte das Projekt.