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am 14. October 2013

Gedenken - 75 Jahre Novemberpogrom

David Ellensohn - Anlässlich des Gedenkens an die Novemberpogrome 1938 finden in Wien zahleiche Veranstaltungen statt.

Zur Deportation gezwungene Juden beim Aufladen ihrer Gepäckstücke in Wien
Zur Deportation gezwungene Juden beim Aufladen ihrer Gepäckstücke, Wien 2, Kleine Sperlgasse

Am 9. November 2013 jähren sich die furchtbaren Ereignisse der Novemberpogrome, die den Übergang von der Diskriminierung und Demütigung jüdischer Bürgerinnen und Bürger hin zur systematischen Verfolgung und Vernichtung markieren, zum 75. Mal. Zahlreiche Organisationen und auch wir Grüne werden in ganz Österreich der Opfer der Novemberpogrome gedenken.

Kettenreaktion - flüchtiges Raum-Klang-Mahnmal aus Steinen mit Konzert und Lesung

Sonntag, 10. November, 14.00 - 16.30 Uhr

Programm

  • Zusammenkunft vor der Erinnerungstafel für die ehemalige Synagoge in der Huberg. 8
    Willkommensworte, Text von Frederic Morton
  • „Prozession” mit Musik zum Yppenplatz (Höhe Payerg. 14) Gedenkminute
  • 400 auf dem Yppenplatz aufgestellte Steine stehen für 4.000 geflohene, verschleppte oder ermordete jüdische Bürger_innen aus Ottakring. In einer Kettenreaktion werden diese im Rahmen der Veranstaltung zu Fall gebracht und weisen im Domino-Effekt zum Veranstaltungsort in der Thelemangasse. Konzept & Regie: Kari Rakkola

  • Konzert und Lesung von Texten ehemaliger jüdischer Bewohner_innen im mo.ë, (Thelemang. 4)

    Mitwirkende: A. Schmid, D. Gzesh, R. Mühlthaler, K. Rakkola
    Musik, Gesang: Saxakkordia (D. Gzesh, voc., M. Cizek, Sax., M. Düchler, Akkordeon, W.V. Wizlsperger, Bass, P. Skrepek, Schlagzeug)
    Technik: M. Strohmayer

„kettenreaktion” wurde im von den Grünen Ottakring ausgeschriebenen Projektwettbewerb „75. Wiederkehr Novemberpogrom ´38” durch eine Fachjury ausgewählt.