Bezirkegruene.at
Navigation:
am 31. Mai

Mehr PsychologInnen für Wiens Schulkinder

David Ellensohn - Wien startet im Herbst mit zusätzlichem Unterstützungspersonal für die Wiener Schulen.

Symbolfoto

Gute Neuigkeiten für Wiens Schulen - ab September 2017 werden 14 neue Schulpsycholog_innen im Einsatz sein. Das Unterstützungspersonal wird laufend weiter aufgestockt, neben PsychologInnen sollen auch zusätzliche SchulsozialarbeiterInnen und ähnliche Professionen zum Einsatz kommen.

„Wir wollen LehrerInnen freispielen, damit sie ihre wichtige Arbeit leisten können. Derzeit sind sie oft Ersatzeltern, SozialarbeiterInnen und MentorInnen in Einem. Mit dem Unterstützungspersonal wird eine spürbare Entlastung für sie geschaffen. Davon profitieren vor allem unsere Wiener Kinder.“
David Ellensohn

Ergänzendes Angebot zum „Integrationstopf“ deS BUNDES

Insgesamt sieht Wien das zusätzliche Unterstützungspersonal auch als Ergänzung zum sogenannten „Integrationstopf“ des Bildungsministeriums: Wien hat aus diesen Mitteln insgesamt 150 Personen für Sprachförderung, 43 zusätzliche SchulsozialarbeiterInnen, 125 Personen für begleitende integrative Maßnahmen sowie sechs mobile interkulturelle Teams bekommen.

Der Wunsch Wiens ist, dass diese Unterstützung im kommenden Schuljahr weitergeht. Denn für das kommende Schuljahr sind derzeit nur die Mittel Sprachförderung vom Finanzminister fix freigegeben. Die Mittel für die integrativ pädagogischen BegleitlehrerInnen und die SchulsozialarbeiterInnen sind vom Finanzministerium leider noch nicht freigegeben. Eine solche Freigabe wäre aus Wiener Sicht aber dringend notwendig, damit viele wichtige Maßnahmen weitergeführt werden können.

Außerdem sollte der Bund bei der Mittelzuteilung über den Finanzausgleich die sozialen Herausforderungen von Schulen über einen österreichweite, sozial-basierten Chancenindex berücksichtigen. Das Prinzip sollte lauten "je größer die Herausforderungen, desto mehr Ressourcen".