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Porträtfoto Barbara Huemer

Barbara Huemer

Gemeinderätin
„Lustvoll gestalten statt fad verwalten. Machen wir die Arbeitswelt – so wie sie uns gefällt!“
Barbara Huemer

INTERVIEW:

Wie bist du bei den Wiener Grünen gelandet?

Als mir klar wurde, Wohnzimmerpolitisieren alleine ändert nichts. Wenn ich etwas ändern will, dann geht das nur, indem ich mich involviere, mitgestalte und mit einem motivierten Team an einem Strang zieh. Im Jahr 2000 wurde ich Aktivistin im 15. Bezirk. Die damalige Bundesregierung war Schwarz-blau.

Dein Lieblingsort in Wien?

Der Donaukanal. Die Uferwege sind genial zum Laufen, Radfahren, Spazieren gehen, Entspannen oder Leute treffen. Ich mag Wasser. Mir taugt die bewegte und zugleich entspannte Atmosphäre inmitten der Stadt, und dass es am Ufer noch unverplante Orte gibt.

Welches Thema liegt dir besonders am Herzen?

Arbeitnehmer_innenrechte und die Gleichstellung von Frauen. Die 30-Stunden-Woche als neuen Arbeitszeitmaßstab finde ich erstrebenswert und höchstnotwendig.

Welche politischen Vorbilder hast du?

Adelheid Popp (1869-1939). Sie war Arbeiterin, Frauenrechtlerin und Sozialistin. Sie war ab 1918 im Wiener Gemeinderat bald darauf Abgeordnete im Nationalrat. Sie gilt als eine Begründerin der proletarischen Frauenbewegung in Wien. Ihre Biografie finde ich beachtenswert. Ich bewundere ihren Mut und ihre Leidenschaft. Sie setzte sich u.a. ein für das Frauenwahlrecht, bessere Arbeitsbedingungen von Fabriksarbeiterinnen und Dienstmädchen, Einkommensgleichheit und die Gleichberechtigung in der Ehe. Wenn ich in die Bequemlichkeitsfalle tappe, denke ich an die harten Umstände unter denen sie sich politisch engagierte.

Was bedeutet Politik für dich?

Lust am Leben.
Politik ist Arbeit an der gesellschaftlichen Entwicklung.

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