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am 18. April 2016

Gute Arbeit für Alle

Barbara Huemer, Monika Vana - Zum Tag der Arbeitslosen am 30. April besuchen wir Arbeitsämter, laden ins Kino ein und machen auf die Situation der Arbeitslosen aufmerksam. Unser politisches Ziel: gute Arbeit für alle. Und das schaffen wir mit fairer Verteilung von Einkommen, Vermögen und Arbeitszeit.

Kinoplakat "Zwei Nächte, ein Tag"
AMS Frühstücke 2016

Am 30. April ist der Tag der Arbeitslosen, eine Idee der Grünen, die dieses Jahr aktueller ist denn je: fast 500.000 Menschen in Österreich und 160.000 in Wien sind arbeitslos. Damit hat Wien die höchste Zahl an Arbeitslosen in der Nachkriegsgeschichte.

Die Grünen Wien starten zum „Tag der Arbeitslosen“ wieder die AMS-Frühstücke und einem GRATIS Kinoabend.

AMS-FRÜHSTÜCK ON TOUR:

An folgenden Terminen können Arbeitssuchende bei gratis Kaffee und Kipferl mit den Grünen über ihre Sorgen und Nöte sprechen. Vor Ort sind die Gemeinderätin Barbara Huemer und Grünen Bezirke-Teams - wir freuen uns auf euch!

  • Mo, 25.4. Ottakring
    ​7:30-9:30, Huttengasse 25
  • Di, 26.4. Hietzing
    ​7:30-9:30, Hietzinger Kai 139
  • Mi, 27.4. Brigittenau
    ​7:30-9:30, Dresdner Straße 110
  • Do, 28.4. Meidling
    ​7:30-9:30, Schönbrunnerstraße 147
  • Fr, 29.4. Landstraße
    ​7:30-9:30, Esteplatz 2
  • Fr, 29.4. Neubau
    ​12:00-13:30, Neustiftgasse 75
  • Sa, 30.4. Rudolfsheim-Fünfhaus
    ​10:00-12:00, Meiselstraße 8

KOMM ZUM GRATISKINO AM SAMSTAG, DEM 30.4. UM 19 UHR

Monika Vana und Barbara Huemer laden dich ins Kino ein! Gezeigt wird der berührende Film "Zwei Tage, eine Nacht" (F/B/I 2014, 95 Min).

  • GRATIS
  • im Admiralkino, Burggasse 119, 1070 Wien
  • ​Kartenreservierung: reservierung@admiralkino.at

Was tut Wien gegen die Arbeitslosigkeit?

1. Wien investiert in Schulen, in neue Wohnungen, Krankenhäuser, nachhaltige Verkehrsinfrastruktur und vieles mehr. Die Stadt schafft damit viele Arbeitsplätze, es bräuchte aber noch viel mehr für eine zukunftsfähige Gesellschaft: etwa bei erneuerbaren Energietechnologien, bei Sanierung oder im Pflege- und Sozialbereich.

2. Mit dem WAFF (Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungsfonds) hilft Wien jährlich tausenden WienerInnen und Wienern, ihre Qualifikationen zu verbessern und dadurch leichter Arbeit zu finden.

3. Mit dem Jugendcollege hat Wien Ausbildungsplätze für 1000 junge Flüchtlinge geschaffen um den Bildungs- und Berufseinstieg zu erleichtern.

Warum ist die Arbeitslosigkeit so hoch?

Die durch die Bankenkrise ausgelöste Wirtschaftsflaute hat Europa noch immer fest im Griff. Die Aussicht auf ein Wirtschaftswachstum ist in weite Ferne gerückt. Dazu kommt der ungebremste technologische Fortschritt: immer mehr ist von Industrie 4.0 die Rede und Unternehmen nutzen die neuen technischen Möglichkeiten, um Arbeitsplätze einzusparen. Oben drauf kommt eine falsche europäische Wirtschaftspolitik, die die öffentliche Hand in Krisenzeiten zum Sparen zwingt.

Parallel dazu steigt der Reichtum trotz Wirtschaftskrise kräftig. Die wachsenden Vermögen tragen jedoch sehr wenig zur Finanzierung der öffentlichen Hand bei. Nur wenig von diesem Geld wird in Bereiche investiert, in denen Arbeitsplätze entstehen. Es wird zudem nur zu einem kleinen Teil konsumiert und sorgt so auch kaum für mehr Beschäftigung. Die Einkommens- und Vermögenszuwächse der Reichen fließen zu einem guten Teil in Spekulationen, wie z.B. in Wiener Immobilien. Dadurch nehmen Wohnungspreise rasant zu und sind dadurch kaum noch leistbar.

Internationale Konzerne tragen kaum zur öffentlichen Infrastruktur wie Schulen, Öffis und Straßen bei, obwohl sie kräftig von all dem profitieren. Trotz allem ist Reichtum noch immer sakrosankt. Dabei ist eine gerechtere Verteilung der Schlüssel zu weniger Arbeitslosigkeit. Um gute Arbeit für alle in Wien zu schaffen, muss der Teufelskreis aus kollektivem Sparen, steigenden Sozialausgaben und daraus resultierendem zusätzlichem Spardruck durchbrochen werden. Und das am besten europaweit.

Angesichts des technologischen Fortschritts muss es auch Arbeitszeitverkürzung stärker diskutiert werden. Vor allem da die faktische Wochenarbeitszeit in Österreich eine der höchsten Europas ist. Es muss gelingen, die vorhandene Arbeit gerechter zu verteilen, um gute Arbeit für alle zu schaffen.

So schaffen wir gute Arbeit für alle

  • Umverteilung von Vermögen durch eine Vermögenssteuer für sehr große Vermögen und stopfen von Steuerschlupflöchern.
  • Kürzere Arbeitszeiten: 35 Stunden Woche und Zurückdrängung von Überstunden.
  • Faires Einkommen für alle, mit einem Mindestlohn von 9,80 pro Stunde.