Wiener Linien Jahreskarte muss leistbar bleiben!

Wir kämpfen weiter für faire Öffi-Preise
Danke für über 25.000 Unterschriften – schon so viele Menschen sagen: Öffis dürfen nicht zum Luxus werden.
Was jetzt Sache ist
Die SPÖ hat entgegen früherer Versprechen den Preis der Jahreskarte massiv erhöht. Statt leistbare Mobilität zu sichern, muss die breite Masse der Wiener:innen seit 2026 deutlich mehr zahlen.
Darum geht es uns
Die Jahreskarte war lange ein Symbol für ein soziales und klimafreundliches Wien. Jetzt wird sie erstmals teurer, obwohl die breite Masse mit hohen Lebenshaltungskosten kämpft und auf öffentlichen Verkehr angewiesen ist.
Unsere Forderung
Öffis dürfen nicht zum Luxus werden – stattdessen muss Wien grüner und leistbarer werden.
Bitte warten…

FAQ
Es gibt Ankündigungen, aber endgültig entschieden ist es noch nicht. Politische Entscheidungen können verändert werden – wenn genügend Druck von uns allen kommt. Dass das funktioniert, hat man schon anderswo gesehen, etwa beim Naschmarktpark: Gemeinsam mit einer Bürgerinitiative haben wir entgegen den ursprünglichen Plänen der Stadtregierung erreicht, dass jetzt die Begrünung doch kommt.
Ja – Bürgermeister Ludwig hat mehrmals im Wahlkampf beteuert, dass der Ticketpreis auch 2026 nicht erhöht wird. Mit der angekündigten Teuerung bricht die SPÖ ein zentrales Wahlversprechen. Zuletzt wurde publik, dass ein Tweet, in dem Bürgermeister Ludwig eine Preisgarantie abgibt, gelöscht wurde – das lässt tief blicken.
Um satte 100 Euro. Wer das Ticket in Monatsraten zahlen will oder muss, kommt sogar auf über 500 Euro im Jahr.
Sie trifft vor allem jene, die ohnehin schon jeden Euro umdrehen müssen und täglich auf die Öffis angewiesen sind – das sind vor allem Student:innen, Pensionist:innen und Familien mit geringem Einkommen. Die Tariferhöhung ist weder sozial, noch gut fürs Klima und setzt das absolut falsche Signale für alle, die auf Öffis umsteigen wollen.
Offensichtlich ja. Besonders unverständlich: Die Wiener Linien haben im letzten Jahr 212 Millionen Euro an städtischen Zuschüssen gar nicht abgerufen – fast ein Drittel des Budgets! Statt die eigenen Zahlen in den Griff zu bekommen, sollen jetzt die Öffi-Fahrer:innen zahlen.
Der Ticketpreis – um 1 Euro pro Tag durch ganz Wien – war von Anfang an eine bewusste politische Entscheidung für klimafreundliche, günstige Mobilität und auch kein „Abbilden der Inflation“. Öffentliche Daseinsvorsorge – dazu gehören auch die Öffis – ist kein „Produkt“, die Vergleiche mit anderen Preissteigerungen daher irreführend. Gerade Wien war immer stolz auf eine sozial gerechte, starke Daseinsvorsorge. Das ist der aktuellen Stadtregierung offenbar nicht mehr wichtig. Übrigens: Natürlich treibt die angekündigte Tariferhöhung die Inflation insgesamt an.
Nein – wir Grüne haben gegen viele Widerstände das Klimaticket zum günstigen, österreichweiten Tarif für 3€/Tag eingeführt und für einen moderaten Anstieg angesichts der Inflation gekämpft. Doch unter der neuen Bundesregierung wurde der Ticketpreis empfindlich angehoben und das Gratis-Ticket für 18-Jährige komplett gestrichen. Dazu kommt ein geringeres Budget für den Bahnausbau und das Ende von Regionalbahnen – das sorgt langfristig für teure, schlechtere und unverlässliche Öffis, und sind eine höhere Belastung für jene, die nicht viel Geld haben.
Eine Unterschrift ist eine Stimme. Viele Stimmen zusammen werden zu Druck. Und Druck kann politische Entscheidungen verändern. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass das 365€-Ticket bleibt!