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Bildung

  • Im Bereich der Bildung kann eine zunehmende Bildungspolarisierung beobachtet werden. Einerseits neu Zugewanderte mit höchstens einem Pflichtschulabschluss – andererseits jene mit Hochschulbildung. Eine Gruppe, die in den letzten Jahren zugenommen hat.
  • Gleichzeitig haben 30% der WienerInnen ihren höchsten Bildungsabschluss im Ausland absolviert.
  • Wobei im Ausland erworbene Bildungsabschlüsse weniger „wert“ sind. Und das, obwohl ein Abschluss im Ausland nicht die Ausnahme ist.
  • Und: Höhere Bildung bedeutet für MigrantInnen nicht per se ein höheres Einkommen. Das gilt insbesondere für Frauen, die ihre Bildung in einem Drittstaat abgeschlossen haben. Ein Universitätsabschluss aus einem Drittstaat hat in etwa den Wert eines Lehrabschlusses von Wiener_innen ohne Migrationsbiografie. 
  • 56% der Beschäftigten mit Migrationsbiografie mit höherer oder mittlerer Bildung und Abschlüssen aus Drittstaaten arbeiten in Hilfs- und Anlerntätigkeiten. Diese Dequalifizierung geschieht besonders häufig bei Frauen in Teilzeitbeschäftigungen  
das tun wir jetzt: 
  • Ab dem Jahr 2018 starten daher zwei neue Projekte in Wien: 
    • Die Einrichtung "Interspace für Jugendliche" soll, so wie es das Jugendcollege für geflüchtete Jugendliche ist, eine Brücke zu Schule, Lehre und Arbeitsmarkt für neu zugewanderte Jugendliche aus EU- und Drittstaaten darstellen. 
    • Außerdem wird das Projekt "Mama lernt Deutsch" zu einem Bildungscollege für Frauen ausgeweitet. Für die Jugendlichen werden 520 Plätze zur Verfügung stehen, für die Frauen gibt es 700 Plätze. 
    • Forderung an Bund: die Ausbildungspflicht bis 18 Jahre auf Asylwerber auszuweiten und die Lehre auch außerhalb von Mangelberufen für diese zu öffnen.


Monitor 2017