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Beschäftigung und Arbeitsmarkt

  • Im Ausland erworbene Bildungsabschlüsse sind „weniger wert“. Das obwohl ein Abschluss im Ausland in Österreich nicht die Ausnahme ist: rund 30 Prozent der Wiener_innen haben ihren höchsten Bildungsabschluss im Ausland erworben. 
  • Migrant_innen besonders hart betroffen: 56 Prozent der Beschäftigten mit höherer oder mittlerer Bildung und Abschlüssen aus Drittstaaten arbeiten in Hilfs und Anlerntätigkeiten. Diese Dequalifizierung geschieht besonders häufig bei Frauen in Teilzeitbeschäftigungen
  • Je höher Frauen und Männer qualifiziert sind, desto höher ist ihre Erwerbsbeteiligung. Nur bei zugewanderten hochqualifizierten Frauen aus Drittstaaten trifft das nicht zu. 
  • Die Erwerbsquote von Frauen ohne Migrationsbezug stieg von 87 auf 89 Prozent. Am niedrigsten Quote bei Frauen aus Drittstaaten. Sie sank von 58 auf 54 Prozent. Das, trotz steigender Beschäftigung. (+4.000) Der Abstand zwischen Frauen mit und ohne MIgrationshintergrun liegt bei bis zu 35 Prozent.
  • ​Dort wo die Beschäftigungsquote steigt, steigt auch die Teilzeit. ​
  • 78 Prozent beträgt die Beschäftigungsquote bei Zugewanderten aus EU/EFTA-Staaten (leicht zugelegt)
  • 56 Prozent Beschäftigungsquote bei Menschen aus Drittstaaten (leicht abgenommen)
Monitor 2017