Grüne Erfolge
City Bikes
Die City Bikes wurden im Rahmen eines rot-grünen Projektes im Jahr 2001 beschlossen. Die Citybikes sind zu einem fixen Bestandteil des Wiener Stadtverkehrs geworden. Derzeit können an 60 Bike-Stationen Fahrräder entliehen und an jeder dieser Stationen wieder zurückgegeben werden. Die einzige Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung mittels Bankomatkarte, VISA-Karte oder der Citybike-Card. Mit dem Ausbau 2005 konnte innerhalb des Gürtels eine nahezu lückenlose Netzabdeckung erreicht werden, 2006 wurde das Projekt Richtung Meidling ausgeweitet.
Die Autofreie Siedlung: Eine Grüne Erfolgsgeschichte mit sensationeller Wohnzufriedenheit
In der "Autofreien Siedlung" in Wien-Floridsdorf, Nordmanngasse 25-27 ist der Bezug einer Wohnung mit dem Verzicht auf ein eigenes Auto verbunden. Die Mittel, die sonst in Autogaragen gesteckt worden wären, wurden für Grünflächen am Dach, Kinderfreiräume, eine Sauna, einen Volleyballplatz und vieles mehr verwendet. Zur Freude der autofreien MieterInnen.
Eine Studie im Auftrag der Stadt Wien MA 50 zeigt, wie erfolgreich das grüne Projekt ist: rund 56 Prozent der BewohnerInnen benutzen das Fahrrad für die täglichen Wege, die Wohnzufriedenheit außergewöhnlich hoch und den Mitbestimmungscharakter bei Verwaltung und Planung finden die BewohnerInnen auch großartig. Das sensationelle Ergebnis der Studie gibt Anlass, dieses Modell in Wien breit auszubauen. Am Nordbahnhof und am Nordwestbahnhof gäbe es genug Freiflächen!
Forschungskindergarten
Der erste Wiener “Forschungskindergarten” in Rudolfsheim-Fünfhaus, der heuer in Betrieb genommen wurde, geht auf eine Grüne Initiative zurück und wurde als rot-grünes Projekt beschlossen. Im Forschungskindergarten wird ein Forscherteam Formen, Wege und Bedingungen des Erlernens von Erst- und Zweitsprache untersuchen. Mit dem gewonnenen Wissen soll in Zukunft der frühkindliche Spracherwerb gefördert werden.
Okto TV
Wiens erstes partizipatives Fernsehprojekt OKTO TV wurde von den Grünen initiiert. Okto ist ein TV-Sender, bei dem nicht nur Profis Fernsehen machen, sondern auch andere engagierte Menschen, die ihre Anliegen medial kommunizieren wollen. Bei Okto haben sie die Möglichkeit, das zu tun. Okto versteht sein Programm als Ergänzung zum öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Fernsehen.
Koppelung der Auftragsvergabe an Frauenförderung in Unternehmen
Die Kopplung der Auftragsvergabe an Frauenförderung ist eine langjährige Forderung der Grünen Wien, die nun im Rahmen eines rot-grünen Projektes umgesetzt wird: Die öffentliche Auftragsvergabe soll in Wien künftig an frauenfördernde Maßnahmen gekoppelt werden.
Die Vergabe öffentlicher Aufträge ist ein wichtiger Hebel, um in den Betrieben frauenfördernde Maßnahmen zu initiieren. Diese Verantwortung muss eine moderne Verwaltung wahrnehmen.
Lebendige Straßen
Mit dem rot-grünen Projekt „Lebendige Straßen” soll in Wien für eine nachhaltige Attraktivierung ausgewählter Einkaufsstraßen gesorgt werden: Konkret sollen leerstehende oder untergenutzte Erdgeschoßzonen in der Lerchenfelder Straße, der Hernalser Hauptstraße und der Wallensteinstraße durch eine bessere Vernetzung von Verwaltung, Politik und BürgerInnen wiederbelebt werden.
Wiental-Highway
Der Wiental-Radweg, ebenfalls ein rot-grünes Projekt, das 2005 beschlossen wurde, wird im September 2010 fertiggstellt werden. Der Radweg verlängert den bestehenden Radweg von Hütteldorf im Wienfluss-Bett bis zur Kennedybrücke in Wien-Hietzing . Der aktuelle Abschnitt des Highways ist vier Meter breit und dreieinhalb Kilometer lang. Der “Wienfluss-Radweg” wird mit den wichtigen Brücken bzw. Radrouten verknüpft, wobei diese Anbindungen auch als Teil eines Fluchtwegekonzepts im Falle von Hochwasser behindertengerecht ausgeführt werden. Die Grünen wollen einen weiteren Ausbau des Wiental-Highways bis ins Zentrum Wiens erreichen.
Europas größte Biomassekraftwerk
Das größte Waldbiomassekraftwerk Europas wurde auf Initiative der Grünen Wien errichtet.
Jährlich werden dort bis zu 200.000 Tonnen Waldbiomasse in Energie umgewandelt. Für die Energieerzeugung müssen aber nicht eigens Bäume gefällt werden, sondern es werden Bruchhölzer, Äste und Grünschnitt verfeuert. Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe für die Energieerzeugung hat wirtschaftliche und ökologische Vorteile: Einerseits wird die Abhängigkeit von Rohstoffen begrenzt, andererseits tragen sie nicht zum Treibhauseffekt bei, weil sie kein zusätzliches CO2 erzeugen. Das Kleinkraftwerk wird mit einer Leistung von 24,5 Megawatt fast 50.000 Haushalte der Stadt mit Strom versorgen. Zusätzlich erzeugt das Kraftwerk maximal 37 Megawatt Fernwärme für rund 12.000 Haushalte.
Bike City
Ein weiteres Projekt, das die Grünen initiiert haben, ist die „Bike City” in Wien-Lepoldau. Wer in der Bike-City wohnt, muss zwar nicht auf sein Auto verzichten, es wurden jedoch nur 49 Garagenplätze gebaut. Das machte großzügige Einrichtungen für Radfahrer möglich: Fahradverleih, Werkstätte, übergroße Lifte, um das Rad in die Wohnung bringen zu können, Sauna, Ruheräume und ein eigener Radfahrerparkplatz. Das Interesse an den Wohnungen war enorm: für die 161 Wohnungen mehr als 4.000 Interessenten gemeldet. Nach der “Bike City” auf dem Nordbahnhofgelände ist an der Vorgartenstraße bereits das nächste Projekt geplant. Weitere Projekte in anderen Stadtteilen könnten folgen.
Generationen Wohnen
Beim Projekt “Generationen: Wohnen am Mühlgrund” wird Rücksicht auf die Wohnbedürfnisse von älteren Menschen genommen und die der soziale Zusammenhalt zwischen den Generationen gestärkt. Bei diesem rot-grünen Projekt sollen bis 2011 auf dem Areal Am Mühlgrund im 22. Bezirk drei geförderte, seniorengerechte Wohnhausanlagen mit 149 Wohnungen, einer Seniorenwohngemeinschaft und generationsübergreifenden Einrichtungen entstehen. Die Wohnprojekte Am Mühlgrund bieten nicht nur barrierefrei zugängliche, behindertengerecht adaptierbare und flexibel gestaltbare Wohnformen, sondern auch vielfältige Gemeinschaftseinrichtungen und Kommunikationsräume. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner profitieren zudem von umfassenden Partizipationsmöglichkeiten und dem Angebot, verschiedene Serviceeinrichtungen in Anspruch nehmen zu können.
Neben dem Wintergarten und einer begrünten Dachterrasse mit zumietbaren Gemüse- und Blumenbeeten lädt ein multifunktionelles Wohnzimmer mit Küche zu gemeinsamen Aktionen der Hausgemeinschaft ein. Den künftigen BewohnerInnen steht nicht nur eine ausgezeichnete Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung, sondern auch eine sehr gute Infrastruktur mit einer Reihe von Nahversorgungseinrichtungen, Kindergärten, Kindertagesheimen, Volksschulen, einer Hauptschule, dem Sozialmedizinischen Zentrum Ost und dem Gesundheits- und Sozialzentrum für den 21. und 22. Bezirk. Großräumige Sport- und Grünflächen, das Erholungsgebiet “Unteres Mühlwasser” sorgen für ein ausreichendes Freizeitangebot in der nahen Umgebung.
MigrantInnen bei der Wiener Polizei
Auf Initiative der Grünen Wien hat die Stadt Wien ein rot-grünes Projekt gestartet, mit Hilfe dessen MigrantInnen für den Einsatz bei der Wiener Polizei gewonnen werden sollen. Das Projekt wurde 2008 gestartet, die ersten MigrantInnen befinden sich bereits in Ausbildung bei der Wiener Polizei. Idee dahinter ist, dass die interkulturelle Kompetenz, Mehrsprachigkeit für den Einsatz bei der Polizei genutzt werden sollen. Ziel ist, auf jeder Polizeistation mindestens eine/n MigrantIn einzusetzen.
Jugendcafé im 8. Bezirk (Cafe Kakadu)
Die Grüne Bezirksvorstehung in der Josefstadt hat das Jugendcafe „Kakadu” ins Leben gerufen. Im Jugendcafé Roter Kakadu wird den 12- bis 20jährigen Jugendlichen des Bezirkes seit Mitte Oktober 2008 ein sozialer Freiraum angeboten, in welchem diese ohne Konsumzwang, aber mit „professionellem Background”, einen attraktiven Raum haben: es gibt W-LAN, eine Surf-Station mit Flachbildschirm und Medien, sowie Zeitschriften sowie gemütliche Sofas und Kaffeehaus-Tischchen zum Genießen der hier zum Selbstkostenpreis angebotenen Bagels, Toasts oder Smoothies. Im Sommer wird ein Schanigarten den Raum erweitern.
NeunerHaus - Zahnklinik für Obdachlose Der gemeinnützige Verein Neunerhaus gibt obdachlosen Menschen in Wien ein neues Zuhause. Es wurde eine eigene Zahnklinik für Obdachlose eingerichtet, wo barrierefreie Zahnbehandlung angeboten wird. Damit bietet das Neunerhaus, das 2001 als rot-grünes Projekt ins Leben gerufen wurde, eine weitere Hilfe für Obdachlose an.
Der Wiental-Highway
Spatenstich Wiental-Highway
Das Biomasse-Kraftwerk