Rechten Fest-Kommers untersagen
20.11.2009 11:58
Maria Vassilakou protestiert scharf gegen den Aufmarsch der Burschenschaften in Wien.
Wenn Graf, Strache und Co eine Feier dafür machen wollen, dass Österreich vor 90 Jahren als Republik gegründet wurde und sich gegen das von ihnen zitierte "Friedensdiktat" wehren, dann sollen sie sich überlegen, in welchem Parlament sie eigentlich sitzen. Die Ansagen der rechtsextremen Medien lassen das Schlimmste befürchten: So kündigen sie einen "rauen Ton" an und wollen "die Fäuste bandagieren", wie auf einschlägigen Websites veröffentlicht. Wir fordern deshalb von der Polizei die Untersagung dieser Veranstaltung.
Die Burschenschaft Olympia war aufgrund ihrer terroristischen Verstrickungen zwölf Jahre behördlich aufgelöst, Mitglied FP-Graf diffamierte erst vor kurzem Ariel Muzicant als "Ziehvater des Linksterrorismus" und immer wieder werden Mitglieder der Olympia mit Rechtsextremismus in Verbindung gebracht. Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung dürfen in Wien des 21. Jahrhunderts keinen Platz mehr haben.
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KOMMENTARE
Seit einigen Jahren lebe ich nun in Österreich. Als ich seiner Zeit Leipzig verließ, dann unter anderem wegen faschistischer Umtriebe. Nun betrachte ich voller Sorge den Rechtsruck in Österreich und in einschlägigen Foren rechts orientierte Kommentare.
Ob ein polizeiliches Verbot diese Gruppen künftig von ihren Aktivitäten abhält, wage ich zu bezweifeln. Viel mehr denke ich das es zu einer Verlagerung in ein andres Land kommen wird. Damit bleibt also dieses Problem bestehen, liegt dann jedoch in der Verantwortung von anderen Politikern. Hier sollten meiner Meinung nach die EU und die Parlamente der Staatsregierungen in die Pflicht genommen werden!
Packen wir es an, es gibt viel zu tun. Über Glühbirnen können wir uns später mehr als genug aufregen!
RMB
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