am 21. Februar
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Yilmaz/Akkilic: "Gleiche Chancen sind das Um und Auf für erfolgreiche Integration"

Gleiche Chancen für alle beim Zugang zu Bildung und Arbeit zu schaffen, ist einer der wesentlichen Eckpunkte des Wiener Integrationskonzeptes.

Anlässlich einer aktuellen OECD - Studie zum Thema "Diskriminierung von MigrantInnen am Arbeitsmarkt" betonten die SP-Integrationssprecherin Gemeinderätin Nurten Yilmaz und Gemeinderat Senol Akkilic (Grüne) heute Dienstag, dass Wien zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von MigrantInnen bereits eine ganze Reihe von Best-Practice-Projekten umgesetzt habe. Yilmaz und Akkilic: "Gleiche Chancen für alle beim Zugang zu Bildung und Arbeit zu schaffen, ist einer der wesentlichen Eckpunkte des Wiener Integrationskonzeptes. Wenn die Sprache der Schlüssel zur Integration ist, so sind ein rascher und den Qualifikationen entsprechender Jobeinstieg der Schlüssel zum sozialen Aufstieg." Wien setze daher in Kooperation mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) genau hier den Hebel an, betonte Yilmaz und verwies auf die berufliche Erstinformation für NeuzuwanderInnen, die gezielte berufliche Weiterbildung für bessere Jobchancen sowie die Beratung zur Anerkennung von mitgebrachten Ausbildungen.

Als besonders wichtige Zielgruppe bezeichneten Yilmaz und Akkilic Frauen und Jugendliche, die nach der Schulpflicht nach Österreich kommen. Die SP-Gemeinderätin verwies dabei auf den kürzlich präsentierten neuen Wiener Sprach- und Bildungsplan für Migrantinnen, der sie fit für den Arbeitsmarkt machen soll. Auch für jugendliche MigrantInnen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren bietet Wien ein maßgeschneidertes Spezialprogramm mit Deutschkursen sowie integrierter Sozial-, Bildungs- und Berufsberatung an.

Yilmaz und Akkilic bezeichneten es als unabdingbar, dass ZuwanderInnen ihre mitgebrachten Ausbildungen entsprechend einsetzen können: "Die Anerkennungsverfahren gleichen derzeit einem undurchschaubaren Dschungel. Sie müssen vereinfacht werden, um den Teufelskreis der 'Dequalifikation' zu durchbrechen. Es ist daher ein Gebot der Stunde, dass hier, wie von Staatssekretär Sebastian Kurz und Minister Rudolf Hundstorfer angekündigt, rasch Nägel mit Köpfen gemacht werden."

Wien sei hier jedenfalls bereits in die Offensive gegangen und habe im waff eine zentrale Anlaufstelle für eine gezielte Nostrifikationsberatung und -begleitung geschaffen. Die GemeinderätInnen appellierten dafür, in der Integration generell von der Defizitsicht hin zu einer Politik zu kommen, die Vielfalt als Chance erkenne und nutze. "Wien geht diesen Weg jedenfalls konsequent weiter", so Yilmaz und Akkilic abschließend.

 

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