am 26. Januar
(0 Kommentare)

Grüne Wien zu aktueller Stunde: Mehrsprachigkeit als Gewinn anerkennen

Wer diese Chance nicht begreift, hat vieles nicht begriffen in dieser Stadt.

"Zwei- und Mehrsprachige Kinder in Wien sind ein Gewinn. Wer diese Chance nicht begreift, hat vieles nicht begriffen in dieser Stadt", so der Klubobmann der Grünen Wien, David Ellensohn, in der heutigen Aktuellen Stunde zum Thema "Perspektiven der Wiener Integrationspolitik". "60.000 neue WienerInnen verzeichnet diese Stadt jedes Jahr, das bringt große Herausforderungen im Wohnbau, im Bildungsbereich und bei der Mobilität mit sich. Die Wiener Charta des Zusammenlebens, die einen Schwerpunkt in der Regierungsarbeit für 2012 bildet, soll Gleiche Rechte und Gleiche Pflichten für alle WienerInnen mit sich bringen und ein weltoffenes Wien auch weiterhin garantieren", so Ellensohn. Zu aktuellen Debatte um das Deutsch-Lernen merkt Ellensohn an, dass 90 Prozent der neu Zugewanderten die Programme und Sprachkurse der Stadt Wien in Anspruch nehmen. "Von einer Verweigerung der Lernwilligkeit bei Zuwanderern kann also keine Rede sein", so Ellensohn.

Der Integrationssprecher der Grünen Wien, Senol Akkilic, forderte ein Ende der Benachteiligung von MigrantInnen am Arbeitsmarkt. "Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer Wien bestätigt, dass ein Drittel der Beschäftigten mit Migrationshintergrund unter dem eigentlichen Ausbildungslevel eingesetzt werden. Da muss die Bundespolitik jetzt rasch handeln. Die Wiener Stadtregierung hat sich im Bewusstsein dieses Umstandes die Anhebung der Anzahl MitarbeiterInnen mit Migartionshintergrund in der öffentlichen Verwaltung zum Ziel gesetzt und dafür eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. "Wir legen dabei auf die Anerkennung der mitgebrachten Qualifikationen von Zugewanderten großen Wert", so Akkilic abschließend.

 

Story weiterempfehlen: Share |

Kommentare

Leider ist derzeit die Login und Registrierungsfunktion außer Betrieb.