29.11.2011
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Für mehr Rücksicht und Vorsicht im Straßenverkehr

Maria Vassilakou gab heute den Startschuss für die Fairness-Initiative der Stadt Wien - gemeinsam mit Interessensvertretungen und Verkehrsorganisationen.

Ziel der Verkehrspolitik der Stadt Wien ist, nicht nur die mumweltfreundlichen Verkehrsmittel zu stärken und auszubauen, sondern auch ein respektvolles und gleichberechtigtes Miteinander aller VerkehrsteilnehmerInnen zu fördern. Dadurch will die Stadt Wien einen Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit leisten.

Als erster Schritt dazu wird im kommenden Jahr eine Kampagne gestartet, die zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit beitragen soll und die darauf abzielt, ein rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu fördern.

Der Startschuss zur Erarbeitung der Kampagne erfolgt auf Einladung von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou im Rahmen eines ersten Workshops von VertreterInnen von Interessensvertretungen und Verkehrsorganisationen, u.a. ARBÖ, ÖAMTC, VCÖ, FußgängerInnen- und Radorganisationen, Kuratorium für Verkehrssicherheit, Wirtschaftskammer sowie der Wiener Linien und Magistratsdienststellen.

Bei diesem Treffen werden die Anliegen der einzelnen Organisationen eingebracht. In weiterer Folge werden Grundsätze für ein gleichberechtigtes und faires Miteinander formuliert und über Fokusgruppen auch die Meinung der Wienerinnen und Wiener einfließen.

Die Ergebnisse des Prozesses, die von allen beteiligten Institutionen getragen werden sollen, werden voraussichtlich im Frühjahr 2012 vorliegen und sollen als Grundlage für eine breite öffentliche Information dienen.

"Rücksichtnahme und Fairness im Straßenverkehr kann Menschenleben retten und vor schweren Verletzungen schützen. Die Vermeidung gefährlicher Situationen ist der beste Unfallschutz. Wir wollen daher in einem breitangelegten Prozess Grundsätze des Umgangs miteinander im Straßenverkehr erarbeiten, egal ob AutofahrerIn, FußgängerIn oder RadfahrerIn. Ich erwarte mir große Unterstützung von allen Seiten", so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou anlässlich des ersten Workshops am heutigen Montag.

 

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