9.11.2011
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Wurzer: Kürzung bei sprachlicher Frühförderung richtet Schaden an Kindern und Gesellschaft an

Als völlig kurzsichtig bezeichnet die Bildungssprecherin der Grünen Wien, Martina Wurzer, die drohenden Kürzungen bei der sprachlichen Frühförderung.

Wien würde durch einen neuen Verteilungsschlüssel 600.000 Euro weniger bekommen. "Damit ist nicht gewährleistet, dass alle Kinder faire Startbedingungen haben, denn die Sprache ist die wichtigste Grundlage der Bildung", so Wurzer. Der Spracherwerb entwickelt sich ab dem dritten Lebensjahr rasant, im fünften Lebensjahr sollten die Grundlagen des Spracherwerbs schon abgeschlossen sein. "Alle Kinder, die ihre sprachlichen Fähigkeiten bis zu diesem Zeitpunkt nicht ausgebaut haben, bleiben zurück. Gerade mein ehemaliger Kollege im Wiener Landtag, Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz sollte doch um die Herausforderungen in Wien besonders gut Bescheid wissen und abschätzen können, wie wichtig und dringend die Bereitstellung der Mittel für die sprachliche Frühförderung ist. Wir zählen auf ihn und seine Beteuerungen, besonderes Augenmerk auf die Sprachförderung zu legen", so Wurzer abschließend.

 

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