10.10.2011
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Gretner zu Otto-Wagner-Spital: FPÖ völlig unglaubwürdig

Es ist völlig unglaubwürdig, wenn sich die FPÖ jetzt zum Schein für die BürgerInnen gegen die Bebauungspläne stark macht und so tut, als würde sie ihre frühere Meinung nicht kennen.

"Wir sind uns unserer Verantwortung für das Gebiet rund um das Otto-Wagner-Spital im Gegensatz zur populistischen Ja-Sager-FPÖ bewusst. Die FPÖ hat 2006 für die Flächenumwidmung gestimmt und 2008 den Verkauf des Areals an die GESIBA - im Gegensatz zu den Grünen - mitbeschlossen. Es ist völlig unglaubwürdig, wenn sich die FPÖ jetzt zum Schein für die BürgerInnen gegen die Bebauungspläne stark macht und so tut, als würde sie ihre frühere Meinung nicht kennen", so die Planungssprecherin der Grünen Wien, Sabine Gretner.

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde von SPÖ, Grünen und ÖVP ein Beschluss gefasst, dass auf Grund der besonderen städtebaulichen und landschaftlichen Qualität dieses Areals mit besonderer Sorgfalt vorgegangen werden muss und eine Reihe von zentralen Fragen für die weitere Entwicklung geklärt werden müssen. "Es braucht ein neues Verkehrskonzept, das prüft, inwieweit die geplante Bebauung verträglich ist, und wie der drohende Schleichverkehr durch die ruhigen Gassen verhindert werden kann. Eine Bebauung auf dem östlichen Areal kann nur mit einer besseren Versorgung auch für die anrainende Bevölkerung funktionieren. Dazu gehört Nahversorgung und neue soziale Infrastruktur, wie etwa eine Schule und ein Kindergarten. Der Schutz und die öffentliche Zugänglichkeit aller Grünflächen ist von zentraler Bedeutung. Auch darf das östliche Areal nicht im Widerspruch zum historischen Baubestand stehen", so Gretner abschließend.

 

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