13.7.2011
(0 Kommentare)

Grüne Wien solidarisch mit BesetzerInnen des Lobmeyrhofs

Wir setzen auf Zwischennutzung und einen konstruktiven Dialog.

"Um Leerstand wieder zu beleben, möchte ich kreative, soziale und selbstverwaltete Lösungen ermöglichen und fördern", so Gemeinderätin Martina Wurzer anlässlich der Besetzung des Lobmeyrhofs. "Die Rot-Grüne Stadtregierung hat sich zur Zwischennutzung leerstehender Gebäude, Brachflächen und Baulücken bekannt. In diesem Sinne erwarte ich einen konstruktiven Dialog der Stadt Wien mit den BesetzerInnen des Lobmeyrhofs."

Für Joachim Kovacs, Klubvorsitzenden der Grünen Ottakring, sind die Forderungen der BesetzerInnen zweifelsohne legitim: "Wir unterstützen das Engagement für den Erhalt und Ausbau des sozialen Wohnbaus. Die zukünftige Wohnpolitik darf in keinem Fall auf dem Rücken der einkommensschwachen Wienerinnen und Wiener geplant werden".

"Deshalb setzen wir uns auch für die Lösung eines Dialogs zwischen Wiener Wohnen und den BesetzerInnen ein. Denn die Stadt Wien sollte die Stimmen und Appelle aus dem Lobmeyrhof keinesfalls ignorieren, sondern vielmehr die Zeichen der Zeit erkennen und die berechtigten Anliegen der BesetzerInnen ernst nehmen," schließen Wurzer und Kovacs unisono.

 

Story weiterempfehlen: Share |

Kommentare