10.9.2010
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Ellensohn: Rasche Abschaffung des Call Centers von Wiener Wohnen notwendig
GemeindemieterInnen brauchen echte Anlaufstellen und keine Mehrwertnummer
"Die GemeindemieterInnen brauchen kein Callcenter und keine Mehrwertnummern sondern Ansprechpersonen, die sich im jeweiligen Gemeindebau auskennen und bei Problemen auch rasch vor Ort sind. Das hat vor einiger Zeit anscheinend auch Bürgermeister Häupl erkannt, der in einem Falter-Interview im März die Einrichtung des Callcenters durch Wiener Wohnen als "verhängnisvoll" bezeichnet und eine Änderung versprochen hat. Nur ist nach einem halben Jahr nichts in diese Richtung passiert, das Callcenter gibt es immer noch. Entweder waren das bloße Lippenbekenntnisse oder dem Bürgermeister mangelt es in dieser Sache an Durchsetzungsfähigkeit", so David Ellensohn, Stadtrat der Grünen Wien.
"Nach den jüngsten Erkenntnissen der Telekomregulierungsbehörde kann es sogar sein, dass die "Servicenummer" von der Gemeindebauverwaltung für manche AnruferInnen mehr als die normale Ortsgebühr kostet. Das ist dann eine wirkliche Frechheit. Wir haben im Grünen Klub im Rathaus viele Beschwerden von GemeindebaubewohnerInnen über diese Hotline. Die reichen von zahllosen versprochenen Rückrufen, die nie eingehalten werden, bis zu Falschauskünften. Daher: Weg damit! Es braucht Ansprechpersonen bei der Hausverwaltung selbst, die jeweils für eine gewisse Anzahl an Wohnhausanlagen zuständig sind, die für die Betroffenen erreichbar sind und die rasch ins Haus kommen, wenn das notwendig ist", fordert Ellensohn.
