2.9.2010
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Grüne Mariahilf verlangen Zivildiener für kritische Kreuzungen und PolizistInnen für Verkehrsüberwachung
Jerusalem verlangt Schulwegplan, damit Einüben des sichersten Weges erleichtert wird
Wie die Mariahilfer Schulwegepläne zeigen, gebe es in Mariahilf viele kritischen Kreuzungsbereiche, die bislang nicht entschärft wurden, streicht die Spitzenkandidatin der Grünen Mariahilf, Susanne Jerusalem hervor. Achtungtafeln seien eine gutgemeinte Lastminute-Aktion, werden aber das Sicherheitsgefühl der Kinder und Eltern nicht heben. Jerusalem fordert: "Alle Gefahrenstellen sollen durch Zivildiener geregelt werden, denn kleine Kinder haben Angst im Straßenverkehr". Im übrigen gehe es darum, diesem Thema nicht nur zu Schulbeginn volle Aufmerksamkeit zu widmen.
"Derzeit baut das System darauf auf, dass abhängig vom Wohnort die Eltern ihre Kinder oft zwei Jahre lang bis zur Schule begleiten, weil der Weg alleine zu gefährlich ist", kritisiert Jerusalem. Hohe Fahrgeschwindigkeit und schlechte Sicht, sowie das Ignorieren der Zebrastreifen durch rücksichtslose Autofahrer seien Schuld an den gefährlichen Schulwegen, diese Probleme könnten nur durch den regelmäßigen Einsatz von PolizistInnen gelöst werden, die hohe Strafen verhängen müssten. Die Spitzenkandidatin der Grünen Mariahilf verlangt, dass allen Eltern vor Schulbeginn der Schulwegplan ihrer Volksschule ausgehändigt wird, um damit das Einüben des sichersten Weges zu erleichtern.
