30.6.2010
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Ringler: Grüne erreichen Evaluierung der Wiener Theaterreform
Ringler: "Der durchmischte Erfolg der Reform erfordert nachdenken über die Zukunft"
Im Jahr 2003 bekannte sich Wien im "Leitbild zur Wiener Theaterreform" zu einer grundlegenden Neustrukturierung der Wiener Theaterlandschaft. Auf Initiative der Grünen Wien gestartet, hatte die Reform die Überwindung des Stillstandes im Bereich der Darstellenden Kunst zum Ziel.
"Wir wollten nicht nur eine vielfältige und lebendige, sondern auch eine sich ständig erneuernde Theaterlandschaft jenseits der etablierten Theaterinstitutionen erreichen. In manchen Bereichen ist das gelungen, wie etwa mit der Etablierung der Jury zur Vergabe der vierjährigen Konzeptförderungen oder mit der Einführung von Theaterkuratoren für kurzfristigere, kleinteiligere Projektförderungen. Ein großer Erfolg waren auch die Neubesetzungen von Schauspielhaus und brut", so die Kultursprecherin der Grünen Wien, Marie Ringler.
"Sieben Jahre später müssen wir als PolitikerInnen unsere Lernfähigkeit unter Beweis stellen und neben den positiven Veränderungen durch die Theaterreform auch ihre Schattenseiten wahrnehmen. Dazu braucht es eine unabhängige, qualitative Evaluierung und einen neuerlichen Diskussionsprozess. Wir freuen uns, dass unser Antrag auf Evaluierung gestern im Gemeinderat eine Mehrheit bekommen hat und werden auf eine baldige Umsetzung drängen", so Ringler abschließend.
