17.3.2010
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Cammerlander: FPÖ zeigt Unbedarftheit in Drogenpolitik

Für die Sozialsprecherin der Grünen Wien, Heidi Cammerlander, zeugen die Forderungen der FPÖ nach einer "Wiener Anti-Drogenpolizei" und die Idee einer Absiedelung von Einrichtungen für Drogenerkrankte von "völliger drogenpolitischer Unbedarftheit".

Spezifische Anlaufstellen und Einrichtungen (wie zum Beispiel der neue Ganslwirt am Wiedener Gürtel) könnten ausschließlich in der Nähe von so genannten Hot Spots erfolgreich funktionieren. Der Schutz von AnrainerInnen und PassantInnen sei dabei von enormer Wichtigkeit, allerdings "mit Sicherheit nicht durch eine Anti-Drogenpolizei" herzustellen.

Sichtbarkeit und mutiger Ausbau von Einrichtungen, unter Einbeziehung aller Beteiligten, sei langfristig einziger Garant für eine Entschärfung der Probleme. Die polemische Vertreibungspolitik der FPÖ hingegen würde die Problematik "nur verlagern und verschärfen", schließt Cammerlander.

 

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