16.3.2010
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Jerusalem fordert Ethikunterricht in der Volksschule
Den Eltern von Volksschulkindern sollte eine Alternative zum Religionsunterricht angeboten werden.
Die Schulsprecherin der Grünen Wien, Susanne Jerusalem, fordert erneut einen Ethikunterricht in der Volksschule, dessen Lehrplan nicht von den Kirchen geschrieben werde. Die Klassenlehrerinnen können unter dem Titel "Philosophieren mit Kindern" über wesentliche Fragen der Ethik diskutieren. Ein diesbezügliches Projekt habe ja bereits einmal erfolgreich stattgefunden. "Lasst die Eltern frei zwischen Ethik oder Religion wählen", verlangt Jerusalem.
"Das Kennenlernen der Religionen, die ein wesentlicher Bestandteil der Kultur sind, kann ab der 5. Schulstufe im Rahmen eines Religionenunterrichts stattfinden. Es ist für Jugendliche sicher spannend, welche Antworten die verschiedenen Religionen auf wesentliche Fragen des Lebens geben. Für 6 bis 10 jährige ist diese Form der Auseinandersetzung noch nicht passend", so Jerusalem abschließend.
