Auftrittsverbot für Breakdancer im 1. Bezirk? Ohne uns!
27.11.2009 12:45
Um auf das Auftrittsverbot für die Breakdancer am Stefansplatz aufmerksam zu machen, haben wir heute mit einem Absperrband symbolisch öffentlichen Raum für die Tanzkünstler frei gemacht.
Die Breakdancer vom Stefansplatz gehören seit mehr als einem Jahrzehnt zum Stadtbild und sind unverzichtbarer Bestandteil der Wiener Jugendkultur.
Sie ziehen viele Menschen an und begeistern die Jugendlichen. Jetzt wollen offenbar VP-Stenzel und die MA36 die Auftritte verbieten, mit einer absurden Diskussion darüber, was Straßenkunst ist und was nicht. Die zuständige SP-Stadträtin Sima schweigt zur ungeheuerlichen Vorgangsweise der eigenen Magistratsabteilung. Beamte hatten den Tanzkünstlern einfach ihr Geld abgenommen und horrende Strafen verhängt.
Wir fordern die Wiener SPÖ auf, nicht nur Krokodilstränen zu vergießen, sondern den Straßenkünstlern Unterstützung von höchster Ebene zu geben.
Es geht darum, wer darüber entscheidet, wie der öffentliche Raum genutzt wird
Breakdance einfach den Straßenkunststatus abzuerkennen, ist schlicht absurd und zeigt, wie weltfremd hier agiert wird. Es darf nicht Stenzels Geschmack abhängen, wer wo auftreten darf. Wir fordern endlich eine breite Diskussion über die Verteilung und die Nutzung des öffentlichen Raums in Wien.
A-1082 Wien, Stiege 6
Tel: +43 1 4000 81800
Fax: +43 1 4000 99 81800
wien@gruene.at
KOMMENTARE
Neuer Slogan (für gewisse Kreise):
"Wien darf nicht Paris werden!"
Benützungsbedingungen
Maximal 1000 Zeichen sind möglich, längere Texte werden automatisch abgeschnitten. Die Kommentare von BenutzerInnen geben nicht die Meinung der Grünen Wien wieder. Die Grünen Wien behalten sich vor, strafbare, rassistische, sexistische, diskriminierende, pornografische, nationalsozialistische oder beleidigende Kommentare zu entfernen bzw. den jeweiligen Account zu sperren. Alle BenutzerInnen sind für die von ihnen veröffentlichten Inhalte und Daten selbst verantwortlich. Die Grünen Wien übernehmen keine Haftung für die von den UserInnen produzierten und bereitgestellten Inhalte.




