Der Grüne Pfad im Westen Wiens
Grüne Forderungen für den Westen Wiens
1) Der öffentliche Raum muss wieder ein Platz für Begegnung und Kommunikation werden
Plätze, Straßen und Gassen sollen Raum für die sozialen Bedürfnisse der Menschen bieten. Hier sollen Menschen einander treffen, miteinander reden, spielen, essen.Kulturelle Initiativen sollen das Miteinander kreativ verstärken. So kann auch das Verständnis der Menschen füreinander, für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede wachsen.
Konkret heißt das:
- Vorrang für sanfte Mobilität
- sicheres Radfahren von Bezirksgrenze zu Bezirksgrenze
- Dornerplatz neu für gemütliche Treffen, Kino und Kultur gestalten
- Schulstraßen Hernals am Beispiel der VS Rötzergasse mit der Straße und dem angrenzenden Park als gemeinsames Lern-, Spiel- und Begegnungszone
- Soziale Räume in der Kalvarienberggasse im Abschnitt Geblergasse – Ottakringer Straße als Impuls für benachteiligte Gruppen schaffen. Besseres Zusammenleben durch Umgestaltung des öffentlich Raumes und Nutzung der leerstehenden Geschäfte und Betriebe für soziale Initiativen, Kunst und Kultur.
- FußgängerInnenzone Währingerstraße
- Schaffung von Dorfplatzln in Rudolfsheim-Fünfhaus
2) Sofortige Einführung der Parkraumbewirtschaftung vom 15. bis zum 19. Bezirk zwischen Gürtel und Vorortelinie
Damit schaffen wir Platz für eine Neugestaltung des öffentlichen Raumes Statt AnrainerInnen in teure Garagen zu drängen und den Platz dann von Nichtwiener Autos füllen zu lassen, wollen wir mit dem „Parkpickerl“ eine sinnvolle und billige Lösung, die Platz für alle schafft.
Konkret heißt das:
- Einführung der Parkraumbewirtschaft ab 1.9.2011
- Sofortiger Stopp aller Garagenprojekte westlichen Wiener Außenbezirken wie GRG Geblergasse, Johann Nepomuk Berger-Platz und Stöberplatz, Vilma Degischerpark, …
3) Stärkung der lokalen Wirtschaft
Lebendige lokale Grätzel sind stark davon abhängig, dass es auch eine starke lokale Wirtschaft gibt, dass Geschäftslokale genutzt werden und nicht leer stehen, dass Märkte gestärkt und attraktiviert werden.
Konkret heißt das:
- Großzügige Förderungsprogramme für UnternehmerInnen, die Starßenlokale nützen wollen
- Schaffung eines attraktiven Umfelds für bestehende Märkte wie z.B. den Kutschkermarkt
Kommentare
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Aktionen, Projekte und Ideen für mehr Lebensqualität im Grätzel.
Wer aus der Innenstadt kommt und den Gürtel im Westen Wiens überquert, trifft hier Stadtteile, die sehr lebendig sind, in denen es aber auch viele Probleme gibt. Das Leben in diesen Grätzeln ist oftmals von viel Lärm, wenig grün und verparktem öffentlichem Raum geprägt. Die Grünen Wien und die Bezirksorganisationen wollen das ändern.
Dafür haben wir viele Ideen und Projekte entwickelt, die wir entlang eines „Grünen Pfades“ vom 15. bis in den 19. Bezirk sowohl über eine Internetplattform als auch direkt in den Grätzeln präsentieren.
Wir laden Sie ein, unsere vielfältigen Grünen Spuren zu entdecken, die wir entlang des Pfades gesetzt haben und noch setzen werden. Für einen vielfältigen, kreativen, grünen und gemeinsamen Lebensraum im Westen Wiens.
Was wir wollen
- Wir wollen Grätzel entlang des Gürtels, wo die Menschen gerne leben.
- Wir wollen, dass sich Menschen im Grünen – möglichst unter Bäumen – ausruhen und die Gegend genießen können.
- Wir wollen, dass Kinder Spielplätze finden und zu diesen sicher über die Straßen kommen.
- Wir wollen, dass es Räume gibt, wo sich sowohl Jugendliche als auch Erwachsene treffen können, ohne den Zwang, etwas zu konsumieren.
- Wir wollen, dass sich Menschen verschiedenster Kulturen im öffentlichen Raum treffen und austauschen können.
- Wir wollen Plätze, auf denen Kunst im öffentlichen Raum möglich ist – von der Skulptur bis zu StraßenkünstlerInnen.
- Nicht zu letzt wollen wir viele kleine Betriebe, die die Nahversorgung garantieren und die die lokale Wirtschaft stärken.
- Wir wollen, dass RadfahrerInnen sich auf vielen sicheren Wegen durch den Westen Wiens bewegen können.