Die Wirkung von Blei

Aufgenommenes Blei gelangt in den Blutkreislauf und lagert sich bevorzugt im Knochen ab. Dort wird es nur sehr, sehr langsam abgebaut (Halbwertszeit von 10 bis 20 Jahre), kann aber von dort, z.B. während der Schwangerschaft, wenn der Mineralstoffwechsel erhöht ist, wieder ins Blut gelangen.

Die chronischen, gesundheitlichen Auswirkungen, die bereits bei sehr geringen Bleimengen auftreten, betreffen des Nerven- und Blutbildungssystems und die Niere. Ebenso gibt es Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung von Kindern, die z.B. eine Einschränkung der Gedächtnisleistung und der Konzentrationsfähigkeit bewirken.

Hohes Risiko für Babies und Kinder

Schwangere und Kleinkinder sind durch erhöhte Bleiwerte im Trinkwasser besonders gefährdet: Das Nervensystem befindet sich noch in Entwicklung und ist deshalb besonders anfällig für die schädlichen Wirkung von Blei. Besonders gefährdet sind deshalb Säuglinge, die nicht gestillt werden, sondern mit der üblichen in Trinkwasser aufgelösten Babynahrung versorgt werden.

 
 
Foto: Alter Wasserhahn