Ursache der Bleibelastung
Die Ursache für die Bleibelastung des Wiener Trinkwassers sind Wasserleitungsrohre aus Blei. Bleirohre wurden vor allem bei Häusern, die vor 1914 gebaut wurden, eingesetzt. Früher waren zum Teil auch die öffentlichen Hausanschlussleitngen aus Blei. Diese wurden in den letzten Jahren schon ausgetauscht. In tausenden Wiener Wohnhäusern gibt es aber immer noch Bleileitungen die das Trinkwasser mit gefährlichem Blei vergiften können.
Messwerte - Wien ist massiv von der Bleiproblematik betroffen
Die Wiener Grünen haben bereits umfangreiche Blei-Test-Aktionen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Wien massiv von der Bleiproblematik betroffen ist. In 62,3 Prozent der Proben wurde Blei nachgewiesen. Bei 25,4 Prozent der Proben wurde sogar der geltende Grenzwert von 25 Mikrogramm Blei pro Liter Wasser überschritten. Fast die Hälfte der Proben, 47,6 Prozent liegt über dem strengen Vorsorgewert der WHO von 10 Mikrogramm Blei pro Liter Wasser, d.h. fast jede zweite Trinkwasserprobe in Wien ist gesundheitlich nicht einwandfrei.
In den Altbauten ist die Situation noch schlechter: 73,7 Prozent der Proben sind bleibelastet, 34,5 Prozent der Proben liegen über dem geltenden Grenzwert und 60 Prozent liegen über dem Vorsorgewert.
Zu ähnlichen Ergebnissen kamen die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, der ARC-Seibersdorf und andere Labors.

Das ist nicht gesund - in vielen alten Häusern gibts immer noch alte Bleileitungen
Ergebnisse der Grünen Blei-Test-Aktionen
- In 62,3 Prozent der Proben wurde Blei nachgewiesen
- 25,4 Prozent der Proben lagen über dem Grenzwert von 25 Mikrogramm Blei pro Liter Wasser
- Fast jede zweite (47,6 Prozent) Trinkwasserprobe in Wien ist gesundheitlich nicht einwandfrei
- In den Altbauten ist die Situation noch schlechter: 73,7 Prozent der Proben sind bleibelastet, 34,5 Prozent der Proben liegen über dem geltenden Grenzwert und 60 Prozent liegen über dem Vorsorgewert.
Messergenisse der Messaktion 2003/04