Ende der Wirtschaftskrise noch lange nicht in Sicht
01.12.2009 13:29
Die Arbeitslosigkeit in Wien steigt und steigt, aber die Reaktion der Stadtregierung ist viel zu lasch.
Das heurige Konjunkturprogramm greift zu kurz und der WAFF hat für nächstes Jahr erneut viel zu wenig Budget. Statt die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik drastisch zu erhöhen, um der Krise gegensteuern zu können, schreibt der WAFF sein Arbeitsprogramm für 2010 einfach fort. Wir werden daher das Arbeitsprogramm, das morgen dem WAFF-Kuratorium vorgelegt wird, ablehnen. Wir fordern eine Verdoppelung der Mittel des WAFF.
Nach unserer Ansicht fehlt nicht nur ein frauenspezifisches Konjunkturprogramm, wie es auch die ÖGB-Frauen fordern, sondern auch die Einrichtung einer Arbeitslosenanwaltschaft auf Wiener Ebene. Die Maßnahmen des WAFF für 2010 sind gut und schön, aber zu wenig. Der anhaltenden Wirtschaftskrise wird das in keiner Weise gerecht.
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