am 21. Februar
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„Eine Stadt. Ein Film“ hat am 22.3. Premiere
Wir wollen dir den Besuch eines Wiener Programmkinos schmackhaft machen: am 22. März kannst du in dreizehn Wiener Kinos gratis den mehrfach ausgezeichneten Erfolgsstreifen „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ anschauen. Eine solche Kinoaktion wird es nun jedes Jahr geben.
Die Aktion "Eine Stadt. Ein Film" ist eine Initiative von Rot-Grün gegen das in letzter Zeit leider wieder virulent gewordene Kinosterben in Wien. Wir wollen damit auch neue gesellschaftliche Milieus für gleichermaßen anspruchsvolle wie unterhaltsame Filmkunst gewinnen. Das zu recht gerühmte "österreichische Filmwunder" soll so auch der Bevölkerung Wiens und einer lebendigen Kinoszene abseits des kommerziellen Mainstreams zugutekommen.
Ein ausgezeichneter österreichischer Film
Bereits mehr als 220.000 BesucherInnen sahen den Erfolgsstreifen des Jahres 2010 mit Michael Ostrowski, Andreas Kiendl und Elfriede Ott; für österreichische Verhältnisse ein Spitzenwert. "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott" hat hierzulande viele Auszeichnungen abgeräumt: zum Beispiel den Österreichischen Filmpreis 2011 in drei Kategorien (bester Spielfilm, bestes Drehbuch, beste Musik) und drei Romys 2011 (bester Kinofilm, beste Regie, bestes Drehbuch).
Wann und wo läuft der Film?
Der Film läuft am 22.3.2012 gratis im Actor's Studio Wien, Admiral Kino, Bellaria Kino, Breitenseer Lichtspiele, Cine Center, Filmcasino, Filmhaus am Spittelberg, Gartenbaukino, Haydn Kino, Künstlerhauskino, Schikanederkino, Stadtkino, Topkino, Urania Kino und im Votiv Kino.
Die Gesamtkosten der Aktion belaufen sich auf 60.000 Euro, ein Drittel davon trägt die Stadt Wien über den Filmfonds Wien.
Die Jury
Eine Jury, bestehend aus sechs ExpertInnen, wurde eingeladen, einen passenden Film für die Aktion auszuwählen. Gesucht wurde ein österreichischer Film, der vom Filmfonds Wien gefördert wurde und ein breites Publikum anspricht. Für die erstmalige Austragung von „Eine Stadt. Ein Film“ sollte es des Weiteren ein amüsanter Film sein, der Popularität mit Qualität verbindet. „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ bietet all dieses: Stars und eine gute Geschichte auf lustige Art erzählt.
Die Kinoförderung – eine Wiener Spezialität
Österreichische Filmschaffende bewegen sich seit einigen Jahren sehr erfolgreich auf dem internationalen Parkett: Goldene Palmen, Bären und Globes, europäische Filmpreise, Oscars und Oscar-Nominierungen. Filmerfolge, zu deren Realisierung die Stadt Wien beitragen konnte: Der Filmfonds Wien fördert das heimische Filmschaffen jährlich mit 11,5 Mio. Euro und ist damit eine der höchst dotierten Regionalfilmförderstellen Europas.
Wien fördert aber nicht nur das kreative Filmschaffen selbst, sondern unterstützt mit der Kinoförderung auch die Spielstätten. Die Förderung für Programmkinos wurde von der Kulturabteilung der Stadt Wien gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und den Kinobetreibern ausgearbeitet. Seit Jänner 2012 wird die Kinoförderung in der Höhe von 350.000 Euro vom Filmfonds Wien vergeben.
Auch bei der Digitalisierung von Programmkinos gibt es Unterstützung vonseiten der Stadt: Premierenkinos erhalten 20.000 Euro (25 Prozent) pro Saal, Nachspielkinos bis zu 75 Prozent. „Die Kinoförderung wie auch die maßgebliche Unterstützung bei der Digitalisierung sind der Beitrag der Stadt, die vielfältige Kinolandschaft zu erhalten“, so Mailath.
