10.10.2011
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Friedensnobelpreis für drei Frauenrechtlerinnen

Der Friedensnobelpreis 2011 geht an drei Frauen: Ellen Johnson-Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman erhalten den Preis zu gleichen Teilen. Die Grünen Frauen gratulieren!

Ellen Johnson-Sirleaf wurde als Präsidentin von Liberia die erste Frau an der Spitze eines afrikanischen Staates und setzt sich seit ihrem Amtsantritt für die Stärkung der Rechte der Frauen ein.
Leymah Gbowee, die ebenfalls aus Liberia stammt, mobilisierte Frauen aller Ethnien und Religionen, um den lang dauernden Bürgerkrieg in Liberia zu beenden, und engagiert sich ebenfalls für den Frieden in anderen afrikanischen Regionen.
Tawakkul Karman stammt aus dem Jemen, einem Land, in dem Frauen unterdrückt und das Regime restriktiv ist. Trotz der schwierigen Umstände kämpf sie für Frauenrechte, Demokratie und Frieden.

Das Nobelkomitee begründet seine Entscheidung damit, dass die Verleihung des Friedensnobelpreises dazu beitragen solle, „die Unterdrückung von Frauen zu beenden, die immer noch in vielen Ländern stattfindet“, und das weltweite Bewusstsein über das große Potenzial, das Frauen für den Ausbau von Demokratie und Frieden haben,  voranzutreiben. „Wir können keine Demokratie und keinen dauerhaften Frieden erlangen, solange Frauen nicht die gleichen Möglichkeiten wie Männer bekommen, die Entwicklungen in allen Gesellschaftsbereichen zu beeinflussen.“

Die Grünen Frauen Wien freuen sich über die überraschende Entscheidung des Nobelkomitees für drei Frauen angesichts der langen Reihe von Friedensnobelpreisträgern und gratulieren Ellen Johnson-Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman herzlich!

 

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