4.5.2011
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Dream-Team für die Festwochen-Intendanz

Die Wiener Festwochen bekommen ein neues Intendanten-Duo: Markus Hinterhäuser, heuer Intendant der Salzburger Festspielen, wird Intendant der Wiener Festwochen, Shermin Langhoff wird stellvertretende Intendantin und Chefkuratorin. Die beiden folgen 2014 auf Luc Bondy.

 

Shermin Langhoff und Markus Hinterhäuser sind ein starkes Zeichen für Erneuerung. Genau das, was die Festwochen und die Stadt brauchen.

Langhoff hat aus dem Berliner Ballhaus Naunynstraße einen international bewunderten "postmigrantischen" Kulturraum gemacht, der nicht auf die ausgetretenen Pfade multikultureller Repräsentation, sondern auf die künstlerisch erstklassige Thematisierung einer sich wandelnden Zuwanderungsgesellschaft setzt. Sie hat damit transkulturelle und
migrantische Kunst in die Oberliga geholt. Genau dort wollen wir sie auch in Wien haben.

Auch Markus Hinterhäuser hat als Intendant mehrerer erfolgreicher Festivals seinen künstlerischen Fokus neben der Qualität auf höchstem Niveau immer auf Erneuerung und Neuerfinden sowie die Wahrnehmung und Transformation gesellschaftlicher Realitäten und Brüche gelegt. Genau das brauchen die Festwochen, aber nicht zuletzt auch die Stadt Wien, ihre Kulturschaffenden und das Publikum mehr denn je. In Gesprächen mit dem Kulturstadtrat habe ich Langhoff und Hinterhäuser immer wieder auch als mögliche KandidatInnen für die Festwochen genannt. Umso mehr freue ich mich, dass es nun beide geworden sind. Für die Grünen sind sie das absolute Dream-Team.

Was den Modus der Bestellung betrifft möchte ich wiederholen, dass unserer Meinung nach zu einem transparenten Bestellungsverfahren auch die Anhörung von beratenden, professionellen Findungskommissionen gehört. Die Letztentscheidung müssen natürlich jene treffen, die die politische Verantwortung tragen. Stadtrat Mailath-Pokorny hat mir diesbezüglich zugesichert, dass wir gemeinsam über die bestmögliche Form transparenter und professioneller Bestellungsverfahren nachdenken werden.

 

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