15.3.2010
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Wir wollen: Jobs, Jobs, Jobs

Runter mit der Jugendarbeitslosigkeit. Neues AMS für Jugendliche positives Symbol, schafft aber keine Jobs.

Wir sind über den neuen, modernen Standort für das AMS Jugendliche am Gumpendorfer Gürtel erfreut. Mehr Platz und schöne Räume sind ein positives Symbol. Das allein macht aber noch nichts besser: Denn neue Ausbildungsplätze oder Jobs sind damit noch nicht geschaffen. Die Stadt Wien muss gemeinsam mit dem AMS Jugendliche verstärkt für die Zielgruppe der 15 bis 21-jährigen attraktive Angebote schaffen, um die Chancen auf einen Arbeitsplatz oder eine Lehrstelle zu verbessern.

Wien hat die zweitgrößte Lehrstellenlücke in ganz Österreich

Im Dezember 2009 fehlten 747 Lehrstellen. Dass der Anteil der arbeitslosen Jugendlichen gegenüber der Gesamtarbeitslosenzahl in Wien mittlerweile auf 13,9% gestiegen ist, zeigt die Problematik sehr deutlich. Es fehlt massiv an Lehrstellen und Arbeitsplätzen für junge Erwachsene in Wien. Wir finden, Wien muss alles daran setzen, um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken.

Wir sprechen uns für eine bessere strukturelle Absicherung der Übergänge zwischen Schule und Berufsausbildung sowie zwischen Ausbildung und Berufseinstieg aus. Neben dem Ausbau der überbetrieblichen Lehrausbildung und der Errichtung eines Wiener Lehrlingsfonds fordern wir mehr Lehrstellen bei der Stadt Wien. Außerdem sollen Mädchen wie Burschen in jenen Bereichen gefördert werden, die derzeit noch traditionell vom anderen Geschlecht dominiert werden. Auch Unternehmen müssen verstärkt in die Verantwortung genommen sowie die Berufsorientierung in Schulen auf neue Füße gestellt werden. Es ist die Verantwortung von uns allen, gegenüber der jungen Generation, berufliche Chancen zu bieten. Alle Beteiligten sind gefordert.

 

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